Extreme Unwetter über Philadelphia. Die WM-Partie von Frankreich gegen den Irak ist in Gefahr. Sogar eine Absage beziehungsweise Verlegung stand im Raum.
Wetter-ChaosSpielabsage stand im Raum: Abläufe vor WM-Partie gestört
Aktualisiert:
Da wurde es mal kurz hektisch in Philadelphia!
Unmittelbar vor der WM-Begegnung von Frankreich gegen den Irak (geplanter Anpfiff um 23 Uhr) zog über der Arena ein gewaltiges Unwetter auf. Heftiger Regen und lautes Grollen schufen bereits Stunden vor Spielbeginn eine unheimliche Atmosphäre.
WM 2026: Absage stand bei Frankreich-Spiel im Raum
Auf den Anzeigetafeln im Stadion lief eine düstere Nachricht: „Ein schweres Gewitter kommt näher.“ Wetterexperten kündigten für die Spielzeit weitere Gewitter und Blitzeinschläge an. Es sei sogar ein Risiko für Sturzfluten und Tornados gegeben. Das berichtet „Welt“.
In den Vereinigten Staaten gelten beinharte Regeln, die sich an den Empfehlungen der US-Wetterbehörde NOAA orientieren. Sobald ein Blitz innerhalb einer Zone von circa 13 Kilometern erfasst wird, muss alles unter freiem Himmel für wenigstens 30 Minuten unterbrochen werden. Ein weiterer Blitzeinschlag setzt diesen Countdown wieder auf null.
Das würde für die Teams heißen: sofort den Rasen verlassen. Auch die Fans werden in geschützte Zonen evakuiert. Anschließend bewertet die Fifa die Lage und fällt eine Entscheidung über die Fortsetzung.
Falls eine Partie aufgrund von außergewöhnlichen Umständen pausieren muss oder ganz gestoppt wird, sehen die WM-Regeln vor, dass die Fortsetzung zu einem späteren Zeitpunkt exakt bei der gleichen Spielminute und dem identischen Ergebnis erfolgt. Während der Klub-Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr gab es in den Vereinigten Staaten sechs Pausen wegen des Wetters, deren Dauer von 40 Minuten bis zu zwei Stunden reichte.
Enzo Maresca, zu der Zeit Coach von Chelsea, bezeichnete die Umstände seinerzeit als „ein Witz“ und warf die Frage auf, ob die Austragung von bedeutenden Wettbewerben im Sommer in den Vereinigten Staaten überhaupt sinnvoll sei. (red)
