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Quälende TropennächteFünf geniale Tricks für besseren Schlaf

Hinter einem Thermometer geht am Morgen die Sonne auf (Illustration).

Copyright: Thomas Warnack/dpa

In den kommenden Tagen sind Tropennächte im Rheinland angesagt. (Symbolbild)

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Die Hitze lässt Sie nicht schlafen? Mit diesen fünf genialen Tricks finden Sie auch in Tropennächten endlich Ruhe.

Kein Auge zu bei über 20 Grad in der Nacht? Das muss nicht sein! Mit diesen einfachen Kniffen finden Sie trotz Affenhitze endlich Ruhe.

Von einer Tropennacht sprechen Meteorologen, wenn das Thermometer nachts über der 20-Grad-Marke bleibt. Genau diese schweißtreibenden Bedingungen erwarten uns bald auch hier im Rheinland. Die Folge für viele: Man wälzt sich im Bett, der Kreislauf spielt verrückt und der Morgen beginnt völlig erschöpft. Aber keine Sorge, es gibt Abhilfe! Schon mit simplen Tricks können Sie die Nächte erträglicher machen, ganz ohne teure Klimaanlage.

Fenster auf – aber nur zur richtigen Zeit!

Die wichtigste Regel: Halten Sie die Hitze tagsüber draußen! Das bedeutet, Fenster und Jalousien konsequent geschlossen zu halten. Frische Luft kommt erst dann in die Wohnung, wenn die Außentemperatur unter die Innentemperatur gefallen ist. Das ist meistens spät am Abend, tief in der Nacht oder ganz früh morgens der Fall. Ein kräftiger Durchzug ist dann ideal, um alles durchzupusten.

Dunkel machen und Stromfresser jagen

Ein dunkles Zimmer heizt sich langsamer auf – das ist mehr als nur gemütlich. Suchen Sie außerdem nach versteckten Wärmequellen. Viele Geräte produzieren auch im Stand-by-Modus Wärme, zum Beispiel Lampen, der Computer oder Ladegeräte. Ziehen Sie bei diesen „heimlichen Heizungen“ am Abend einfach den Stecker.

Die lauwarme Abkühlung ist Ihr Freund

Eine eiskalte Dusche ist verlockend, aber kontraproduktiv. Der Körper reagiert auf den Kälteschock, indem er die eigene Wärmeproduktion hochfährt, um gegenzusteuern. Viel effektiver ist es, sich kurz lauwarm abzuduschen. Ein feuchter Waschlappen im Nacken, an den Handgelenken oder auf den Waden verschafft ebenfalls eine sanfte und langanhaltende Erfrischung.

Essen und Trinken: Weniger ist mehr

Ein üppiges, spätes Abendessen wirkt wie eine innere Heizung. Greifen Sie stattdessen zu einer leichten Mahlzeit mit wenig Salz, dafür aber mit reichlich Gemüse oder Obst. Genug zu trinken ist bei der Hitze essenziell, idealerweise Wasser oder ungesüßter Tee. Auf Alkohol und zuckerreiche Getränke sollten Sie verzichten, denn sie können den Schlaf empfindlich stören.

Das Bett sommerfit machen

Verzichten Sie auf Bettwäsche aus Synthetik und wählen Sie stattdessen luftige, atmungsaktive Materialien wie Baumwolle oder Leinen. Oftmals reicht auch schon ein einfaches, dünnes Laken zum Zudecken für eine angenehmere Nachtruhe. Ein guter Tipp für alle, die stark schwitzen: Legen Sie sich ein frisches T-Shirt griffbereit, um zu vermeiden, dass Sie wegen nasser Kleidung aufwachen.

Hält die Hitzewelle mehrere Tage an, ist besondere Vorsicht geboten. Gerade ältere Personen und Menschen mit chronischen Krankheiten sollten auf ihren Körper hören. Falls Symptome wie Schwindel, Kopfweh oder Probleme mit dem Kreislauf dazukommen, zögern Sie nicht, einen Arzt zu konsultieren. (red)

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