Die Partie zwischen Frankreich und dem Irak stand schon weit vor Anpfiff aufgrund von vorhergesagten Unwettern auf der Kippe. Es ging zwar pünktlich los, in der Halbzeit musste das Stadion aber geräumt werden.
Wetter-Chaos bei WM 2026Frankreich gewinnt nach XXL-Halbzeitpause

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Starke Regenfälle und eine Gewitterfront sorgten beim WM-Spiel zwischen Frankreich und dem Irak für eine lange Unterbrechung.
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Wetter-Chaos bei der WM 2026! In Philadelphia musste die Partie zwischen Frankreich und dem Irak (3:0) für zwei Stunden unterbrochen werden. In der Halbzeit musste beim Stand von 1:0 fast das gesamte Stadion geräumt werden!
Um 0.48 Uhr ging es in die Kabinen, erst um 2 Uhr rollte der Ball wieder. Frankreich ließ sich von der langen Pause allerdings nicht aus dem Konzept bringen, gewann nach Toren von Kylian Mbappé (14./54. Minute) und Ousmane Dembélé (66.) souverän. Die Wartezeit auf den Schlusspfiff war dennoch lang und quälend.
WM 2026: Stadion bei Frankreich-Partie geräumt
„Ein heftiges Gewitter nähert sich. Bitte verlassen Sie den offenen Sitzplatzbereich. Suchen Sie Schutz gemäß der Anweisungen des Stadionpersonals“, stand zu Beginn der Räumung des Stadions auf den Anzeigetafeln im Lincoln Financial Field.
Schon im Vorfeld der Partie gab es Berichte über heftige Unwetter, sogar vor Sturzfluten und Tornados wurde von der US-Wetterbehörde NOAA gewarnt. Der Anstoß war dann allerdings nicht in Gefahr, pünktlich um 23 Uhr ging es los.
ARD-Experte Thomas Hitzlsperger (44) sagte kurz vor der Partie bereits: „Wir spüren es, es ist so drückend schwül, ich wäre nicht überrascht, wenn es während des Spiels noch mal richtig kracht.“
Und der Ex-Nationalspieler sollte Recht behalten! Im Verlauf der ersten Halbzeit fing es erst wie aus dem Nichts an zu schütten, die Zuschauerinnen und Zuschauer auf den Tribünen zogen sich hektisch Regenponchos über – sofern sie welche dabei hatten.
Es schüttete anschließend bis zur Halbzeit wie aus Kübeln. Und dabei blieb es nicht. Denn Kommentator Tom Bartels (60) sagte wenige Sekunden nach Abpfiff der ersten Halbzeit: „Jetzt kommt hier tatsächlich die Bitte auch an uns offensichtlich, unsere Plätze zu räumen in der Pause, wegen Blitzen, die in einem Umkreis von zehn Meilen aufgetreten sind. Das kann noch ein Abenteuer werden. Das heißt für uns erstmal, die Lage hier vor Ort zu sondieren.“
Im trockenen ARD-Studio in Köln klärte Moderator Malte Völz die Fans zunächst auf: „Jetzt ist erst einmal eine halbe Stunde unterbrochen, Tom Bartels musste mit Thomas Hitzlsperger den Kommentatorenplatz räumen.“ Heißt im Klartext: Die Partie wird frühestens gegen 0.18 Uhr wieder angepfiffen – vorausgesetzt, bis dahin schlagen in besagtem Umkreis von acht Meilen nicht wieder Blitze ein.
Denn die Regeln in den USA für solche Fälle sind hart: Sobald in einem Umkreis des Stadions von 13 Kilometern (rund 8 Meilen) ein Blitzeinschlag vernommen wird, müssen nicht überdachte Bereiche sofort geräumt werden. Nach dem letzten registrierten Blitz gilt eine strikte Zwangspause von 30 Minuten. Schlägt in dieser Zeit erneut ein Blitz ein, beginnt der Countdown wieder von vorne.
ARD-Experte Robin Gosens sagte im Studio zu den Umständen für die Spieler: „Da würde ich erst mal fuchsig und ungeduldig werden. Letztlich ist es für den weiteren Verlauf des Spiels nicht optimal, für beide Mannschaften nicht. Man weiß als Spieler nicht genau: Was mache ich jetzt? Jeder hat seine Abläufe und Routinen und macht genau das, wo er weiß, was ihm guttut.“

