Aufatmen in Köln und ganz NRW! Die große Hitze macht eine Pause. Aber die Freude darüber wird nicht lange anhalten.
Wetter-Chaos in NRW!Erst Abkühlung – dann schlägt die Hitze brutal zurück

Copyright: Alexander Schwaiger
Die andauernde Trockenheit hat die Grünflächen auch in Köln verdörren lassen.
Nach den extrem heißen Tagen und den Unwetterwarnungen können die Menschen in Köln und der gesamten Region aufatmen. Die Werte auf dem Thermometer sinken. „Die Hitze schwächt sich in den nächsten Tagen ab“, so die Ansage in der täglichen Deutschland-Vorhersage von Kachelmannwetter. Im Anschluss an die tropisch-schwüle Nacht von Dienstag (4. August) auf Mittwoch soll es sogar wieder Nächte mit angenehmer Kühle geben.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für Mittwoch schon etwas erträglichere Höchstwerte zwischen 28 und 31 Grad. In Köln wird am Nachmittag aber trotzdem die 30-Grad-Marke erreicht. Das Gute: Die drückende Schwüle soll bis zum Abend endlich weg sein. Während in Ostwestfalen am Nachmittag und Abend noch einzelne Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich sind, bleibt es für Köln und das Rheinland gewitterfrei.
Kühle Polarluft sorgt nur für kurzes Durchatmen
Die echte Abkühlung folgt dann. Am Donnerstag prognostizieren die Wetter-Experten für NRW nur noch Höchstwerte von 22 bis 26 Grad. Für Freitag werden maximal 23 bis 26 Grad erwartet. Verantwortlich dafür ist eine Luftmasse mit Ursprung in Polarregionen, die aus Nordwesten kommt und eine temporäre Abkühlung bringt. Niederschlag wird es im Rheinland aber weiter nicht geben.
Aber die Erleichterung über das angenehmere Wetter ist nur von kurzer Dauer. Lars Dahlstrom, Meteorologe bei Kachelmannwetter, gibt bereits eine Warnung vor den kommenden Hitzewellen aus. Bereits am Samstag steigen die Temperaturen in NRW wieder an. Der DWD prognostiziert Spitzenwerte im Bereich von 26 bis 31 Grad.
Am Sonntag droht es dann sogar noch heißer zu werden. Für den Süden von Deutschland sei „das Potenzial für 35 Grad schon wieder drin“, erklärt Dahlstrom. In Köln könnte die Temperatur ebenfalls wieder über die 30-Grad-Marke klettern. Ein schwacher Trost: In den Nächten sollen die Werte immerhin unter 20 Grad fallen.
Wegen des fehlenden Regens wird sich die Trockenheit noch weiter zuspitzen. Dahlstrom redet von „katastrophalen Verhältnissen“, von denen auch die Wirtschaft beeinträchtigt ist. Nach derzeitigen Modellrechnungen könnte dieser Zustand den kompletten August über andauern, weil keine Tiefdruckgebiete erkennbar sind. (red)
