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VfB-Trainersuche Stuttgart blitzt wohl bei Wunsch-Kandidaten ab – Lösung aus der Bundesliga?

Sportdirektor Sven Mislintat (r.) und der bisherige VfB-Trainer Pellegrini Matarazzo (l.) sitzen auf der Trainerbank des VfB Stuttgart

Sportdirektor Sven Mislintat (r.) und der bisherige VfB-Trainer Pellegrini Matarazzo (l.) am 9. Oktober 2022 bei der Stuttgart-Niederlage gegen Union Berlin, die dem Coach zum Verhängnis wurde.

Der VfB Stuttgart auf der Suche nach dem Nachfolger von Pellegrino Matarazzo. Mehrere Namen werden bei den Schwaben bereits gehandelt, allerdings soll es auch schon Absagen gegeben haben.

Gerade mal drei Tage ist das Aus von Trainer Pellegrino Matarazzo (44) beim VfB Stuttgart her, da stapeln sich am Neckar angeblich schon die Absagen der ersten Nachfolge-Kandidaten.

Gleich mehrere gehandelte Namen sollen kein Interesse am Job bei den abstiegsbedrohten Schwaben besitzen und abgewunken haben. Auch die Aussichten auf eine Lösung von der Säbener Straße dürften nicht allzu groß sein.

VfB Stuttgart: Bayern-Assistent als Trainer gehandelt

Wie die „Bild“ am Donnerstag (13. Oktober 2022) berichtet, hat der VfB den aktuellen Bayern-Assistenten Dino Toppmöller (41) als Matarazzo-Nachfolger ins Visier genommen. Der Sohn von Klaus Toppmöller (71) ist seit gut zwei Jahren Co-Trainer von Julian Nagelsmann (35), wechselte gemeinsam mit seinem Chef von RB Leipzig zum FC Bayern München. 

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Fraglich daher, ob Toppmöller seine Zelte in München nun überstürzt abbrechen will, um mitten in der Saison seine erste Station als Bundesliga-Chefcoach anzutreten. Zumal die Lage in Stuttgart derzeit nicht nur sportlich turbulent ist.

Und auch bei den Bayern soll es keinerlei Bestrebungen geben, dem bei Trainer und Mannschaft geschätzten Assistenten in der aktuell komplizierten Lage die Freigabe zu erteilen.

VfB Stuttgart: Trainer-Kandidaten ohne Interesse?

Aus freien Stücken sollen dem VfB derweil laut „Bild“ zwei zuvor gehandelte Kandidaten mitgeteilt haben, dass sie für das Amt des Cheftrainers nicht zur Verfügung stehen. Dabei soll es sich um den erst kürzlich bei RB Leipzig entlassenen Domenico Tedesco (37) sowie den langjährigen Tuchel-Assistenten Szolt Löw (43) handeln.

Der frühere Bundesliga-Profi (Cottbus, Hoffenheim und Mainz) war bei den Auslands-Stationen von Thomas Tuchel (49) bei Paris Saint-Germain und dem FC Chelsea Teil des Trainerstabs, feierte nationale Meisterschaften und den Gewinn der Champions League.

Zuvor arbeitete er drei Jahre lang unter Ralph Hasenhüttl (55) und Ralf Rangnick (64) bei RB Leipzig. Auch der „Kicker“ hatte eine Verpflichtung des ehemaligen ungarischen Nationalspielers als „unwahrscheinlich“ eingestuft.

Sportdirektor Sven Mislintat (49) hatte betont, nach einer Lösung für „weitere 1000 Tage und 100 Spiele“ zu fahnden. Mit Matarazzo hatte er Ende 2019 eine überraschende Lösung aus dem Hut gezaubert und den damaligen Co-Trainer der TSG Hoffenheim zum Chefcoach in Stuttgart gemacht. Mit Sebastian Hoeneß (40) wird derzeit erneut ein früheres Hoffenheimer gehandelt. Der Such-Radius dürfte allerdings auch diesmal wieder weit über die Namen aktuell vereinsloser früherer Bundesliga-Trainer hinausgehen. (bc)

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