Die Fans sind aus dem Häuschen: Jürgen Klopp kommt! Und zum Auftakt hat der Trikot-Hersteller eine echte Bombe platzen lassen.
Premiere im SeptemberÜberraschung für erstes Klopp-Spiel bestätigt
Der Pflichtspiel-Auftakt in der Amtszeit von Jürgen Klopp (59) bei der deutschen Nationalmannschaft rückt näher und es gibt direkt eine aufsehenerregende Neuigkeit.
Im Podcast „Spielmacher“ mit Moderator Sebastian Hellmann (58) bestätigte Adidas-Boss Björn Gulden (61) einen besonderen Plan: Zum Start des neuen Nationaltrainers soll noch einmal ein neues Trikot erscheinen.
Mehrere Entwürfe für Deutschland-Trikots im Internet
Das erste Spiel unter Klopps Leitung bestreitet das DFB-Team Ende September in den Niederlanden. Das berichtet „Bild“. Wie genau das Trikot aussehen soll, wird eine Überraschung. Durch das Internet geistern verschiedene Entwürfe in Schwarz und Gold.
Gulden kennt Klopp seit langer Zeit und findet nur lobende Worte. „Ein überragender Trainer, ein überragender Typ“, sagte der Chef von Adidas. Man solle Klopp Anerkennung dafür zeigen, dass er diese Aufgabe annimmt, denn: „Er hat das sicherlich nicht nötig.“
Der Manager des traditionsreichen Sportartikelherstellers ist überzeugt, dass die Atmosphäre beim Auftaktspiel in den Niederlanden „sensationell sein wird“. Nach einer beeindruckenden Zusammenarbeit von 77 Jahren wird kurz darauf aber die DFB-Zeit von Adidas mit Ablauf des Jahres zu Ende gehen. Ab 2027 übernimmt dann der amerikanische Sportartikelriese Nike die Ausstattung der Nationalelf.
Schon bei der Weltmeisterschaft hatte Nike mit einer Marketing-Aktion in New Jersey für Wirbel gesorgt. Mit dem Wortspiel „New Jersey“ (Neues Trikot) präsentierte man rund um ein WM-Spiel der deutschen Auswahl auf einem Schiff ein Bild von Jamal Musiala (23), der ein noch unkenntlich gemachtes Trikot des neuen Ausstatters trug.
Ob Gulden darüber verärgert war? Der Adidas-Boss blieb cool. „Nein, ich habe es nur nicht verstanden“, erklärte er. Die Kampagne sei „ein bisschen überraschend“ gewesen, weil sie während des laufenden Wettbewerbs stattfand. „Wir haben ein bisschen geschmunzelt“, fügte Gulden hinzu und unterstrich, dass die Verkaufszahlen dadurch nicht beeinträchtigt wurden.
Gulden äußerte sich ebenfalls zum neuen Spielgerät der Bundesliga, der „Torfabrik“, das nach acht Jahren Derbystar-Nutzung wieder von Adidas stammt. Ihm wurde von Spielern zugetragen, das Leder sei „sehr, sehr schnell“ und ziemlich hart. Seine Voraussage lautet: „Es hört sich so an, als ist es ein Ball, der viele Tore bringen wird.“
Die zurückliegende Weltmeisterschaft war für Adidas ein großer Triumph. Das Unternehmen aus Herzogenaurach war Ausrüster für insgesamt 14 Nationalteams. Am gefragtesten waren die Jerseys von Mexiko, Argentinien und der deutschen Auswahl. (red)

