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Trainer-Debatte in der BundesligaSport-Boss überrascht mit Ansage am späten Abend

Nach zwei schlimmen Niederlagen steht RB-Trainer Martín Demichelis schon nach wenigen Monaten unter Druck. Geschäftsführer Schäfer will die Situation beruhigen.

RB Leipzigs Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer hat nach zwei Pleiten in Serie um Geduld mit dem neuen Trainer Martín Demichelis und der Mannschaft des Bundesligisten geworben.

„Die beiden letzten Ergebnisse entsprechen nicht unserem Anspruch – das wissen wir und das reden wir auch nicht schön. Damit setzen wir uns intern sehr klar auseinander“, sagte der 42-Jährige in einem Statement, das die Leipziger am Freitag (11. September 2026) überraschend auf ihre Internetseite stellten.

Zuletzt zwei Niederlagen für RB Leipzig

Nach nur vier Pflichtspielen und zuletzt zwei deutlichen Niederlagen brodelt es beim Vorjahres-Dritten bereits, Demichelis steht schon inmitten einer aufkommenden Trainer-Debatte.

Dass der Verein die Spekulationen am späten Freitagabend aber derart offensiv kommentierte und um Zusammenhalt warb, ist ein eher ungewöhnlicher Schritt – zumal das Rumoren vor allem aus den sozialen Netzwerken kam.

„Gleichzeitig bleiben wir ruhig, fokussiert und stehen als Klub zusammen. Das gilt für alle Mitarbeiter, die Mannschaft und das gesamte Trainerteam. Jeder hat unsere Unterstützung und unser Vertrauen“, sagte Schäfer. RB hatte am vergangenen Wochenende in Bremen (1:3) und am Donnerstagabend in der Königsklasse in Como (1:4) enttäuscht.

Demichelis, der erst seit etwas mehr als zwei Monaten die Verantwortung bei RB trägt, steht öffentlich und bei den Fans schon gehörig unter Druck. Ein Sieg in der Bundesliga am Sonntag gegen Schlusslicht Hamburger SV ist quasi alternativlos.

Pressekonferenz mit Martín Demichelis.

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Leipzig-Trainer Martín Demichelis nach dem vergeigten Debüt in der Champions League.

Schäfer, dessen Transferpolitik mitunter auch kritisch beäugt wurde, verwies auf die vielen Veränderungen im Sommer. „Eine neu zusammengestellte Mannschaft braucht Zeit, um sich zu finden und Abläufe zu entwickeln. Das ist die Realität“, sagte er.

Zum Abschluss warb er für Zusammenhalt im Verein: „Jetzt geht es darum, gemeinsam die richtigen Schlüsse zu ziehen, weiter hart zu arbeiten und die Entwicklung in den kommenden Wochen in die richtige Richtung zu lenken.“ (dpa)

Peter Bosz und Peter Stöger beim Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Dortmund.
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