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Überraschende TV-StatistikKeller-Klub an der Spitze – fünf Teams gucken in die Röhre

Nach dem Topspiel am Samstagabend gegen den VfB Stuttgart bedanken sich die Schalker Spieler bei den Fans.

Nach dem Topspiel gegen den VfB Stuttgart bedanken sich die Schalker Spieler am 25. Februar 2023 bei den Fans.

Wie viel „Top“ steckt wirklich in „Topspiel“? Das Samstagabend-Ranking der Bundesliga bringt überraschende Erkenntnisse.

von Antje Rehse (are)

Die DFL und Sky vermarkten die Begegnung am Samstagabend als „Topspiel“. Der Termin um 18.30 Uhr soll besondere Aufmerksamkeit, hohe Einschaltquoten und ein entsprechendes Vermarktungspotenzial garantieren. Doch wie viel „Top“ steckt wirklich in „Topspiel“?

Schaut man sich an, welche Klubs in dieser Saison bis dato am häufigsten das sogenannte Topspiel bestritten haben, kommt durchaus Überraschendes zutage: Mit jeweils sechs Einsätzen samstags um 18.30 Uhr liegen Borussia Mönchengladbach und der FC Schalke 04 ganz vorne. Zwar zwei Teams mit viel Tradition und vielen Fans. Aber eben auch ein Klub, der erneut hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist und nur im Tabellen-Mittelfeld herumdümpelt – und das Tabellen-Schlusslicht.

Topspiel-Statistik: BVB startet zur Aufholjagd – Köln bräuchte mehr davon

Dahinter folgen Eintracht Frankfurt und RB Leipzig mit je fünf Topspiel-Einsätzen. Rekordmeister Bayern München kommt – genau wie Werder Bremen – auf vier Spiele am Samstagabend, Borussia Dortmund lediglich auf drei.

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In den kommenden Wochen wird es im Topspiel-Ranking allerdings zu einigen Veränderungen kommen. Bis einschließlich 29. Spieltag hat die DFL die Begegnungen zeitgenau angesetzt. Und in dieser Zeit startet der BVB seine große Aufholjagd. Gleich viermal sind die Schwarz-Gelben zwischen Anfang März und Mitte April 2023 am Samstagabend gefordert.

Unter anderem kommt es am 26. Spieltag (1. April) zum echten Topspiel Bayern gegen Dortmund. Zuvor bestreitet der BVB am 25. Spieltag (18. März) gegen den 1. FC Köln ebenfalls das Samstagabendspiel.

Für den FC ist es in dieser Saison erst der zweite Einsatz am Samstagabend. Vermutlich hätten die Kölner gerne das ein oder andere Topspiel mehr bestritten, denn der Termin scheint dem FC – ganz anders als der ungeliebte Freitagabend – zu liegen.

Europa, Pokal-Aus, Schützenfest

Die Saison 2022/23 des 1. FC Köln in Bildern

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In dieser Saison gab es zum Start nach der Winterpause beim 7:1 gegen Bremen am Samstagabend (26. Januar 2023) ein echtes Fußballfest. Und in der vergangenen Spielzeit blieb der FC in allen seinen vier Topspielen ungeschlagen und holte satte acht Punkte, darunter den Auswärtsdreier im Derby in Gladbach.

Dass in dieser Saison so wenig Samstagabendspiele für das Team von Steffen Baumgart heraussprangen, liegt auch an der Teilnahme an der Conference League, durch die Köln vor der Winterpause fast immer donnerstags und sonntags spielen musste.Nehmen Sie an der EXPRESS.de-Umfrage teil:

Dortmund wird dank seiner Topspiel-Wochen in dieser speziellen TV-Tabelle zwar die Spitzenposition erobern, muss sie sich aber mit Ruhr-Rivale Schalke, Gladbach und Eintracht Frankfurt teilen, die dank der Ansetzungen in den kommenden Wochen ebenfalls auf sieben Topspiele kommen. Der FC Bayern und Leipzig stehen dann bei sechs Samstagabendspielen.

Die Anzahl der Samstagabendspiele vom 1. bis 29. Spieltag:

  1. 7 Spiele: Schalke 04, Borussia Dortmund, Eintracht Frankfurt, Borussia Mönchengladbach
  2. 6 Spiele: Bayern München, RB Leipzig
  3. 4 Spiele: Werder Bremen
  4. 2 Spiele: 1. FC Köln, Hertha BSC, VfB Stuttgart, Union Berlin
  5. 1 Spiel: Bayer Leverkusen, VfL Bochum
  6. Kein Spiel: SC Freiburg, FSV Mainz, TSG Hoffenheim, VfL Wolfsburg, FC Augsburg

Während einige Teams regelmäßig am Samstagabend ran dürfen, gucken anderen komplett in die Röhre. Gleich fünf Mannschaften wurden in dieser Saison noch gar nicht für das Topspiel angesetzt.

Während sich die Samstagabend-Abstinenz des SC Freiburg, der erneut eine starke Saison spielt, in Teilen durch die Europa-League-Spiele erklären lässt, liegen bei Mainz 05, dem VfL Wolfsburg, dem FC Augsburg und der TSG Hoffenheim offensichtlich andere Gründe vor ...