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Proteste immer größerÄrger bei mehreren WM-Spielen: Jetzt reagiert die Fifa

Nach mehreren Spielen bei der WM 2026 hatte es Beschwerden bei der Fifa gegeben. Die lenkt mit sofortiger Wirkung und für den Rest des Turniers ein.

Die WM 2026 nimmt in der Gruppenphase immer mehr Fahrt auf – und mit zunehmenden Spielen steigen auch die Kritikpunkte am Fußball-Weltverband.

Die Fifa erlebte nach der verweigerten Einreise von Schiedsrichter Omar Artan (34) aus Somalia eine erste PR-Katastrophe, auch die falschen Versprechen von Präsident Gianni Infantino (56) über eine restlos ausverkaufte WM erwiesen sich als Fantasievorstellung des umstrittenen Fußball-Machthabers. Einen weiteren Aufschrei hat die Fifa jetzt erfolgreich verstummen lassen.

Fifa lenkt nach zahlreichen Protesten ein

Rund um mehrere WM-Spiele hatte es in den vergangenen Tagen Ärger auf Pressekonferenzen gegeben, bei denen keine Fragen auf Spanisch zugelassen waren. Die Fifa erlaubte aus organisatorischen Gründen für die Bereitstellung der Übersetzung lediglich Fragen in den jeweiligen Landessprachen der beteiligten Teams sowie auf Englisch. 

Besonders in Mexiko hatte diese Vorgabe für Fassungslosigkeit gesorgt, immerhin ist das Land mit Spanisch als Amtssprache Co-Gastgeber der Endrunde. Viele kritisierten, die Fifa würde daher vermitteln, die Drei-Länder-WM sei für sie in erster Linie nur ein US-Turnier.

Mehrfach waren Journalistinnen und Journalisten unterbrochen worden, als sie die Spieler auf Spanisch gefragt hatten – in allen Fällen waren die Spieler der Sprache mächtig und hätten gerne geantwortet.

So hatten Vinícius Júnior (25/Brasilien), Achraf Hakimi (27/Marokko) und Frenkie de Jong (29/Niederlande) jeweils versichert, gerne auf Spanisch fortfahren zu wollen. Ein Fifa-Offizieller fiel ihnen auf der Bühne allerdings ins Wort und untersagte die Antwort.

Dabei sprechen Vinícius und der in Madrid geborene Hakimi deutlich besser Spanisch als Englisch, de Jong beherrscht die Sprache nach sieben Jahren beim FC Barcelona ebenfalls exzellent.

Der mexikanische Journalist und TV-Experte David Faitelson beklagte in einem Posting beim Kurznachrichtendienst X: „Die Fifa darf es keinem Spieler untersagen, in der Sprache zu sprechen, die ihm am angenehmsten ist. Für mich fehlt es den Organisatoren hier komplett an Feingefühl.“

Mehrere spanische und spanischsprachige Medien berichteten am Montag (15. Juni) schließlich übereinstimmend von einem Einlenken der Fifa: Ab sofort werde es bei jedem Spiel auch spanische Übersetzungen geben, wodurch auch entsprechende Fragen der Presse sowie Antworten der Spieler möglich seien.

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