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Nach Transfers für 96 Mio. EuroVertrag von tief gefallenem DFB-Star endgültig aufgelöst

Abschied von RB! Jetzt haben sich Timo Werner und Leipzig doch auf ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit geeinigt. Dennoch bleibt der Stürmer vorerst in der Stadt.

Timo Werner (29) kehrt RB Leipzig den Rücken und wagt ein neues Abenteuer. Der Stürmer hat seinen Vertrag bei den Sachsen aufgelöst.

Was im Sommer noch nicht gelang, klappte nun ein halbes Jahr vor Auslaufen des Vertrags: Der 57-malige Nationalspieler und sein Klub gehen getrennte Wege. Seine Karriere soll Werner in den USA beim Klub San Jose Earthquakes fortsetzen. 

Timo Werner seit langer Zeit nur noch Reservist

Vor dem anstehenden Ablösefrei-Wechsel war Werner bislang immer für viel Geld transferiert worden. 2016 für 23 Millionen Euro vom VfB Stuttgart nach Leipzig, 2020 dann für 53 Millionen Euro vom Brause-Klub zum FC Chelsea. Hinzu kommt eine Leihe zu Tottenham Hotspur.

Für die Bundesliga-Rückkehr zwei Jahre später legte RB noch mal 20 Millionen Euro auf den Tisch. Macht in Summe Ablöse-Zahlungen nur vier Millionen Euro unterhalb der 100-Millionen-Marke.

Von derlei Summen und der Nationalmannschaft ist Werner inzwischen aber meilenweit entfernt. Sein letzter DFB-Auftritt ist bald drei Jahre her, auf Vereinsebene ist er seit der Saison 2023/2024 zum Ersatzspieler abgestürzt – für Leipzig spielte er in der laufenden Saison gerade mal in drei Begegnungen.

Der erlösende Abflug zu einem Neuanfang nach Amerika verzögert sich allerdings – und das aus einem guten Grund! Werner wird noch für etwa drei Wochen bei den Roten Bullen bleiben, um sich fit zu halten. Der große Fokus liegt in dieser Zeit allerdings auf dem Privatleben.

Seine Frau Paula erwartet Ende Februar ein Kind, bis zur Geburt möchte der werdende Vater in Deutschland bleiben. Das berichtet „TAG24“. Für RB Leipzig bedeutet der Abgang derweil auch eine finanzielle Entlastung.

Mit einem Gehalt von über zehn Millionen Euro pro Jahr gehörte Werner zu den Großverdienern im Klub. Ein Posten, den Sportboss Marcel Schäfer (41) unbedingt von der Gehaltsliste bekommen wollte. Im Sommer scheiterte daran auch der „interne“ Wechsel zu den New York Red Bulls.

Zum Abschied gibt es laut „Bild“ sogar noch eine nette Summe: Für die verbleibenden vier Monate seines Vertrags soll Werner eine Abfindung in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro erhalten.

Der späte Start in den USA hat allerdings auch eine Kehrseite. Werner wird einen großen Teil der Saisonvorbereitung bei seinem neuen Verein verpassen. Die MLS-Saison beginnt bereits am 22. Februar mit einem Spiel zu Hause gegen Sporting Kansas City. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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