Nach der bitteren Pleite gegen Augsburg antwortete der ehemalige Keeper des 1. FC Köln mit einer Glanzleistung. Max Eberl war anschließend voll des Lobes.
„Hamann in Trümmern“Urbig überragt nach Kritik von TV-Experte
Autor
Aktualisiert
Nach seinem Patzer in der Bundesliga und der ersten Saison-Pleite für den FC Bayern stand Jonas Urbig sofort heftig in der Kritik.
Doch anstatt den Kopf hängen zu lassen, antwortete der ehemalige Keeper des 1. FC Köln jetzt mit einer Glanzleistung in der Champions League!
Jonas Urbig über Auszeichnung: „Nichts, worauf ich mir was einbilde“
Urbig zeigte sich am Mittwochabend (28. Januar) völlig unbeeindruckt von seinem Fehler bei der Niederlage gegen den FC Augsburg (1:2) und hielt die Bayern überragend im Spiel. „Top. Das zeigt, was für ein großer Charakter und sehr guter Torwart er ist“, lobte Eberl den designierten Erben von Manuel Neuer.
Urbig gab das Lob nach dem 2:1 (0:0) bei der PSV Eindhoven zum Abschluss der Ligaphase gelassen weiter: „Wir haben als Mannschaft einen super Job gemacht. Wir sind alle da für die Mannschaft, egal wer gebraucht wird.“
Die kritischen Worte von Sky-Experte Dietmar Hamman, der erneut betont hatte, dass er Urbig nicht als zukünftige Nummer eins bei den Bayern sieht, haben mit dem ehemaligen Kölner offensichtlich nichts gemacht.
Der 21-Jährige erhielt nach dem Erfolg, der für den Rekordmeister Rang zwei in der Tabelle der Königsklasse bedeutet, die Auszeichnung für den besten Spieler der Begegnung. Der junge Torhüter nahm auch das locker: „Das ist nichts, worauf ich mir was einbilde. Ich gehe meinen Weg weiter“, so Urbig.
Auch im Netz überschlagen sich die lobenden Worte für den Ex-FC-Torhüter. „Verdient. Wahnsinnige Leistung“, steht unter einem Post, der tausendfach geliked wurde. Und in Richtung des Sky-Chefkritikers schlicht: „Hamann in Trümmern“.
Sein Weg verschlägt Urbig aber zunächst einmal wieder auf die Ersatzbank. „Jetzt“, sagte Kompany, „ist wieder Manu dran.“ Auch im Achtelfinale.
Dort könnte sich ein Bundesliga-Duell ergeben. Für Urbig wäre das keine große Sache: „Dann ist es so“, sagte der Torwart zu der Aussicht, im Achtelfinale auf Borussia Dortmund oder Bayer Leverkusen treffen zu können, und betonte: „Wir sind vorbereitet!“ (mit sid)


