Transfer-News Nach missglücktem Auftakt: Hertha BSC vor Verpflichtung von Ex-Bundesliga-Profi

Fredi Bobic bei der Pressekonferenz von Hertha BSC.

Fredi Bobic bei einer Pressekonferenz vor dem DFB-Pokal-Duell zwischen Hertha BSC und Eintracht Braunschweig am 29. Juli 2022.

Bald starten die neuen Saisons in den höchsten Spielklassen Europas, doch personell steht die heiße Phase noch bevor. Alle Wechsel, Gerüchte und Vertragsverlängerungen gibt es im Transfer-Ticker.

Die neue Saison steht in den Startlöchern, in Deutschland rollt sogar schon wieder der Ball. Die heiße Phase auf dem Transfermarkt nimmt derweil von Tag zu Tag an Fahrt auf, das Fenster ist bis Anfang September geöffnet.

Wohin verschlägt es die zahlreichen Wechsel-Kandidaten? Wer wird bei lukrativen Angeboten schwach oder entscheidet sich doch für den Verbleib? Alle Antworten gibt es hier im Transfer-Ticker. 

EXPRESS.de hält Sie über anstehende Wechsel, Gerüchte, Transfer-News und Vertragsverlängerungen auf dem Laufenden.


Hertha BSC vor Verpflichtung von Ex-Mainzer Jean-Paul Boëtius

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Nach dem missglückten Saisonstart steht Fußball-Bundesligist Hertha BSC nach Informationen der „Bild“ vor der Verpflichtung von Jean-Paul Boëtius (28). Der offensive Mittelfeldspieler ist derzeit ohne Verein, da er seinen Vertrag beim Ligakonkurrenten Mainz 05 nach der vergangenen Spielzeit nicht verlängert hatte.

Der Niederländer stand seit 2018 bei den Mainzern unter Vertrag und wurde zwischenzeitlich vom jetzigen Hertha-Coach Sandro Schwarz (43) trainiert. Boëtius würde mit 120 Bundesliga-Einsätzen ordentlich Erfahrung zum Hauptstadtklub mitbringen.

Der 28-Jährige muss offenbar nur noch die medizinischen Tests absolvieren. Hertha BSC war im DFB-Pokal in der ersten Runde ausgeschieden und verlor am Samstag (6. August 2022) zum Liga-Auftakt das Stadtderby bei Union Berlin.

RB Leipzig vor Transfer-Coup: Timo Werner kommt zurück

Timo Werners (26) Rückkehr in die Bundesliga zu RB Leipzig ist perfekt. Der Nationalstürmer kommt vom FC Chelsea und war am Sonntag (7. August 2022) bereits zum Medizincheck in Leipzig.

Die Gerüchte um eine Rückkehr Werners waren zuletzt lauter geworden. Die letzten Details sind nun auch klar. Zunächst war offen, ob die Leipziger den „verlorenen Sohn“ sofort kaufen oder mit Kaufoption ausleihen.

Nun ist die Einigung da. Werner wird für rund 20 Millionen Euro plus Bonus-Zahlungen gekauft. Die Vertragsdauer (vier oder fünf Jahre) ist wohl noch zu klären. 2020 bezahlten die Blues noch 53 Millionen Euro nach Sachsen.


Arminia Bielefeld verpflichtet Lukas Klünter

Bundesliga-Absteiger DSC Arminia Bielefeld hat sich die Dienste von Lukas Klünter (26) gesichert. Der Abwehrmann war nach vier Jahren bei Hertha BSC seit dem 30. Juni 2022 vertragslos und wechselt nun ablösefrei zum Zweitligisten.

Klünter stand zuvor schon von 2014 bis 2018 beim 1. FC Köln unter Vertrag. Der 26-Jährige selbst über seinen Wechsel: „Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Bielefeld. Mit den Verantwortlichen hatte ich sehr gute Gespräche, die mir von Anfang an ein gutes Gefühl vermittelt haben. Jetzt freue ich mich darauf, die Mannschaft kennenzulernen und wieder auf dem Platz zu stehen.“

Auch Arminia-Coach Uli Forte (48) freut sich auf seinen neuen Spieler: „Lukas ist ein erfahrener Spieler, der unserer Mannschaft guttun wird. Er ist schnell, zielstrebig und mit einem guten Spielverständnis ausgestattet. Zudem kann er auf mehreren Positionen spielen. Lukas wird uns mit seiner Qualität weiterbringen.“ Der Ex-FC-Profi hat bereits 76 Einsätze in der Bundesliga zu verbuchen und bringt viel Erfahrung mit.


FC Schalke 04 holt Sohn von Stürmer-Legende

Der FC Schalke 04 hat den Sohn des früheren schwedischen Fußballstars Henrik Larsson verpflichtet. Der 25 Jahre alte Jordan Larsson wechselt ablösefrei zum Fußball-Bundesligisten aus Gelsenkirchen und erhält dort einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2024/25.

„Jordan hat uns in den Gesprächen davon überzeugt, dass er eine riesige Lust auf Schalke 04 und unsere gemeinsame Mission Klassenerhalt hat“, sagte Schalkes Sportdirektor Rouven Schröder laut Vereinsmitteilung vom Freitag über den Stürmer.


Eintracht Frankfurt: Kostic-Transfer noch heute?

Verliert Eintracht Frankfurt noch vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Bayern München am Freitagabend (5. August 2022, 20.30 Uhr) einen Schlüsselspieler?

Der Journalist Matteo Moretto twitterte am Nachmittag, dass Juventus Turin Einigkeit mit Filip Kostic erzielt habe. Demnach sei nur noch Papierkram zwischen allen Parteien zu erledigen.

Italienische Medien hatten schon am Donnerstag berichtet, dass Juve das Angebot für Kostic erhöht habe. Der Serie-A-Klub sei bereit, zwölf Millionen Euro plus möglicher Boni für den 29 Jahre alten Flügelflitzer aus Serbien zu zahlen und damit Mitbewerber West Ham United auszustechen. 


Eintracht Frankfurt löst wohl Vertrag mit Goncalo Paciencia auf

Eintracht Frankfurt startet am Freitagabend (5. August 2022, 20.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Serienmeister FC Bayern in die neue Bundesliga-Saison.

Ein SGE-Profi wird die Partie aber nicht mehr miterleben. Wie „fussballtransfers.com“ und „La Voz de Galicia“ übereinstimmend berichten, löst die Eintracht den Vertrag mit Stürmer Goncalo Paciencia (28) auf.

Der Portugiese kam in der vergangenen Saison nur noch auf 503 Liga-Minuten für die Frankfurter, hätte in dieser Spielzeit auch aufgrund der Verpflichtungen von Lucas Alario (29) und Randal Kolo Muani (23) wohl nur noch auf der Tribüne gesessen.

Einen neuen Klub soll der 28-Jährige bereits gefunden haben: Bei Celta Vigo habe Paciencia bereits den Medizincheck gemacht und soll anschließend ablösefrei einen Zweijahresvertrag bei den Spaniern unterschreiben.


Paris Saint-Germain verpflichtet Renato Sanches

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain hat den ehemaligen Bayern-Profi Renato Sanches (24) verpflichtet. Wie PSG am Donnerstagabend (4. August 2022) mitteilte, erhält der 24 Jahre alte Portugiese einen langfristigen Vertrag bis Sommer 2027.

Sanches stand von 2016 bis 2019 beim deutschen Rekordmeister in München unter Vertrag, wurde zwischenzeitlich allerdings nach Wales zu Swansea City ausgeliehen. Zuletzt war er für den Pariser Ligarivalen OSC Lille aktiv.

Sanches ist in diesem Sommer der vierte Zugang der Pariser. Zuvor hatte der Club bereits Vitinha (22/ FC Porto), Hugo Ekitike (20/ Stade Reims) und Nordi Mukiele (24/ RB Leipzig) unter Vertrag genommen. Dass mit Trainer Christophe Galtier (55) und Sportdirektor Luis Campos (57) inzwischen Lilles Meistermacher für PSG arbeiten, war ein Grund für die Entscheidung des Portugiesen.


FC Chelsea bekundet wohl Interesse an Pierre-Emerick Aubameyang

Mit dem Abgang von Romelu Lukaku (29) zu Inter Mailand ist der FC Chelsea weiterhin auf der Suche nach einer Verstärkung im Sturm. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano (29) berichtet, soll der Klub von Thomas Tuchel (48) an einer Verpflichtung von Ex-BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang (33) interessiert sein.

Gespräche mit dem Barca-Stürmer sollen bereits laufen – ein konkretes Angebot soll aber noch nicht vorliegen. Tuchel und der 33-Jährige arbeiteten bereits von 2015 bis 2017 gemeinsam beim BVB und gewannen sogar den DFB-Pokal.

Da Barcelona mit Robert Lewandowski (33) und Raphinha (25) zwei weitere Spieler für die Offensive verpflichtet haben, dürfte der Gabuner wohl kaum noch einen Stammplatz haben. Demnach hätten die Katalanen aufgrund ihrer finanziellen Situation auch kein Problem damit, Aubameyang zu verkaufen.


Perfekt! Favre lockt Kasper Schmeichel nach Nizza

Lucien Favre und dem OSG Nizza ist ein echter Transfercoup geglückt: Der League 1-Klub konnte den erfahrenen Torhüter Kasper Schmeichel (35) verpflichten. Der dänische Nationalkeeper kommt von Leicester City. Er sol einen Vertrag bis 2025 unterschrieben haben. Über die Ablöse wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Sohn der Manchester United-Legende Peter Schmeichel hatte von 2011 an bei den Foxes gespielt und wurde 2015/16 sensationell englischer Meister.


Dem HSV winkt Geldregen dank Ex-Profi Amadou Onana

Das hat der Hamburger SV klug angestellt: Im vergangenen Jahr verkauften die Hanseaten ihren Mittelfeldspieler Amadou Onana (20) für sieben Millionen Euro an Ligue-1-Klub OSC Lille. Nun kassiert der HSV offenbar ein weiteres Mal ab.

Der belgische Nationalspieler Onana wird allem Anschein von Lille in die Premier League zu West Ham United wechseln. Die Vereine haben sich bereits auf eine Ablöse von 40 Millionen Euro (inklusive möglicher Boni) verständigt, nur die endgültige Zusage des Spielers fehlt noch.

Zehn bis 20 Prozent der Summe sollen dem Vernehmen nach allerdings direkt an den HSV fließen, da sich der einstige Bundesliga-Dino eine Weiterverkaufsbeteiligung bei Onanas Abgang gesichert hat. Heißt: Dem deutschen Zweitligisten würden im besten Fall zwischen vier bis acht Millionen Euro winken, wenn Onana bei dem Klub aus dem Londoner East End unterschreibt.


Bernd Leno neuer Keeper beim FC Fulham

Er bleibt in London. Für den Ex-Nationaltorwart Bernd Leno (30) ändert sich in Zukunft nur der Verein und das Wappen auf dem Trikot, aber nicht die Stadt. Denn: der 30-Jährige wechselt fix vom FC Arsenal zum FC Fulham. Der ehemalige Bundesliga-Torwart wurde am Dienstagabend (2. August 2022) offiziell bei den „Cottagers“ vorgestellt. 

Leno zeigte sich sichtlich erleichtert über den vollzogenen Wechsel: „Ich bin erleichtert, dass alles durch ist. Ich bin glücklich, hier zu sein. Es hat ein bisschen gedauert, aber am Ende haben wir es geschafft, und das ist das Wichtigste.“

Er hatte seinen Stammplatz beim FC Arsenal an Aaron Ramsdale (24) verloren und wollte wechseln. Die feste Ablöse 3,6 Millionen Euro kann –abhängig von Lenos Einsatzzeiten und dem Erfolg des FC Fulham – noch bis auf 9,6 Millionen Euro anwachsen. Der deutsche Torwart erhält einen Dreijahresvertrag mit der Option auf ein weiteres Jahr.


Manchester City: Pep Guardiola will einstiges BVB-Talent

Seit Wochen bemüht sich Manchester City um die Dienste von Linksverteidiger Marc Cucurella (24) von Brighton & Hove Albion. Doch die Verhandlungen stocken und der Klub von Trainer Pep Guardiola (51) hat laut englischen und belgischen Berichten auch noch einen anderen linken Außenverteidiger auf dem Zettel: Sergio Gomez (21).

Sergio Gomez stammt wie Cucurella aus der Jugend des FC Barcelona. Beide Spanier tragen also quasi Guardiolas Spielphilosophie in sich. Aktuell steht Gomez beim RSC Anderlecht unter Vertrag, dorthin war er 2021 von Borussia Dortmund verkauft worden. Anderlecht und Manchester City sollen bereits die Verhandlungen aufgenommen haben, heißt es.

Beim BVB hat sich der talentierte Sergio Gomez, der als Offensivspieler nach Dortmund gekommen war, nie durchsetzen können. Erst der Wechsel nach Belgien beschleunigte seine Karriere: Für Anderlecht kam Gomez in der abgelaufenen Spielzeit auf 34 Liga-Einsätze, dabei gelangen ihm zwölf Vorlagen und fünf Tore. Ob Sergio Gomez statt Marc Cucurella kommen soll oder zusätzlich zu ihm, ist bisher noch nicht abzusehen.


Werner-Rückkehr nach Leipzig wohl immer konkreter

Laut einem Bericht von Sky wird eine Rückkehr von Nationalstürmer Timo Werner (26) zu RB Leipzig immer konkreter. Die Gespräche zwischen dem Pokalsieger und Werners derzeitigem Arbeitgeber FC Chelsea würden demnach intensiv geführt.

Chelsea-Coach Thomas Tuchel (48) bleibe aber bislang bei seiner Haltung, Werner gerne halten zu wollen. Zuvor hatte die „Leipziger Volkszeitung“ berichtet, dass Leipzigs Clubchef Oliver Mintzlaff (46) schon länger im Kontakt mit Werner stehen soll, der sich beim FC Chelsea nicht mehr wohlfühlt. Dabei würde dieser Transfer allerdings das Gehaltsgefüge der Leipziger sprengen, trotz eines möglichen Verzichts auf einen Teil von Werners Gehalt.Englischen Medienberichten zufolge sollen auch Newcastle United und Juventus Turin an Werner interessiert sein.


Manchester City hat Dortmunds Raphaël Guerreiro im Visier

Bei Borussia Dortmund läuft der Umbruch weiterhin auf Hochtouren. Als weiterer Verkaufskandidat gilt Linksverteidiger Raphaël Guerreiro (28), der nun das Interesse eines Premier-League-Klubs geweckt haben soll. Laut „The Athletic“ soll es sich dabei um Manchester City handeln.

Beim amtierenden englischen Meister ist Benjamin Mendy (28) der einzige gelernte Linksverteidiger, der jedoch aufgrund von Vergewaltigungsvorwürfen auf unbestimmte Zeit suspendiert wurde.

Auf die Frage nach weiteren Verpflichtungen erklärte City-Coach Pep Guardiola (51): „Wenn es möglich ist, ja. Wenn nicht, bleiben wir bei dem, was wir haben. Wir haben genügend Spieler, die dort spielen können. Joao (Cancelo/28) kann dort spielen, Josh (Wilson-Esbrand/19), Nathan (Aké/27) können dort spielen.“

Guerreiro wurde bereits in der Vergangenheit von den Citizens beobachtet. Jedoch soll die gewünschte Ablöse von 20 Millionen Euro seitens des BVB noch zu hoch sein. Zudem betonte der Portugiese, gerne in Dortmund bleiben zu wollen.


Giovanni Simeone als Haller-Ersatz beim BVB auf der Liste

Neuzugang Sébastien Haller (28) von Borussia Dortmund muss sich einer Chemotherapie unterziehen. Der Hodentumor beim Stürmer ist bösartig, er wird lange ausfallen. Sportdirektor Sebastian Kehl (42) sondiert deshalb den Markt, bevorzugt ein Leihgeschäft, weil langfristig natürlich Haller für die Borussia stürmen wird.

Nach Informationen der „Marca“ soll Giovanni Simeone von Hellas Verona auf der Liste der Dortmunder ganz oben stehen. Der 27-jährige Sohn von Diego Simeone (52, Trainer bei Atlético Madrid) steht aktuell bis 2026 bei Hellas Verona unter Vertrag. Nach einem Jahr Leihe von Cagliari Calcio wurde erst kürzlich die vereinbarte Kaufoption in Höhe von 10,5 Millionen Euro gezahlt.

Die Dortmunder Verantwortlichen sollen angeblich am Donnerstag (4. August) nach Verona reisen, um die Verhandlungen zu führen und den Deal möglichst abzuschließen.


Wechsel offiziell: RB Leipzig holt David Raum

Lange war David Raum (24) als Neuzugang bei Borussia Dortmund im Gespräch, auch mit dem FC Bayern wurde der deutsche Nationalspieler gehandelt.

Jetzt wechselt er aber weder zum BVB, noch an die Säbener Straße: Der Linksverteidiger wechselt für rund 30 Millionen Euro zu RB Leipzig und unterschreibt dort bis 2027.

Leipzigs Kaufmännischer Leiter Sport Florian Scholz: „David hat sich trotz einiger anderer Angebote für RB Leipzig entschieden. Das unterstreicht zum einen, wie sehr sich David mit unserem Weg identifiziert und zum anderen, welche Ansprüche und Ziele wir verfolgen. Er ist deutscher Nationalspieler und passt als junger Spieler perfekt zu unserer Klub-Philosophie.“

Auch Raum selber ist glücklich über den Wechsel: „Der Verein hat sich intensiv um mich bemüht und die Gespräche mit Trainer Domenico Tedesco, der sportlichen Führung und Geschäftsführer Oliver Mintzlaff haben mich schnell überzeugt, dass der Schritt nach Leipzig der absolut richtige für mich ist. Ich komme in eine fußballbegeisterte Stadt mit einem großartigen Stadion und zu einem Klub, der für erfolgreichen und attraktiven Fußball steht. Ich kann mit RB Leipzig nun in der Champions League spielen und mich hier in einem idealen Umfeld perfekt weiterentwickeln.“

Raum kam erst im vergangenen Sommer ablösefrei von Greuther Fürth zur TSG und wurde anschließend zum Nationalspieler.


Bericht: FC Chelsea holt Torwart von Czichos-Klub Chicago Fire

Der FC Chelsea ist mit Edouard Mendy (30) eigentlich grandios im Tor aufgestellt. Aber die „Blues“ denken auch an die Zukunft und haben Torwart-Talent Gabriel Slonina (18) an der Angel.

Nach Informationen des Transfer-Experten Fabrizio Romano (29) stehen die Londoner kurz vor einer Verpflichtung des US-amerikanischen Junioren-Nationalspielers. Der 18-Jährige soll bereits am Sonntag seinen Medizincheck absolvieren.

Rund 15 Millionen Euro soll Chelsea dabei an Chicago Fire überweisen, wo Ex-FC-Profi Rafael Czichos (32) Kapitän ist. In Chicago soll Slonina die aktuelle MLS-Saison demnach noch beenden und Anfang 2023 zum Team von Thomas Tuchel (48) stoßen. 

Bereits im Alter von 17 Jahren debütierte Slonina im August 2021 für das Ex-Team von Deutschland-Weltmeister Bastian Schweinsteiger (37) und ist seitdem unumstrittener Stammkeeper.


Bedient sich der FC Chelsea bei Bayern München?

Namhafte Abgänge hat der FC Chelsea im aktuellen Transfer-Sommer bereits zu verzeichnen, aufseiten der Neuzugänge wäre Trainer Thomas Tuchel (48) aber gerne schon ein gutes Stück weiter. Nachdem sich zahlreiche angepeilte Verpflichtungen nicht konkretisiert hatten, sollen die Blues jetzt in der Bundesliga fündig geworden sein.

Benjamin Pavard (r.) und Dayot Upamecano stehen bei der Mannschaftsvorstellung des FC Bayern in der Allianz-Arena nebeneinander

Benjamin Pavard (r.) und Dayot Upamecano am 16. Juli 2022 bei der Mannschaftsvorstellung des FC Bayern. Einer der beiden Franzosen könnte den Klub noch verlassen.

Um die Abwehr-Abgänge von DFB-Star Antonio Rüdiger (29) und Barça-Neuzugang Andreas Christensen (26) aufzufangen, könnte Tuchel Frankreich-Weltmeister Benjamin Pavard (26) in die Premier League locken. Zwar schätzt Bayern-Trainer Julian Nagelsmann (35) den flexibel einsetzbaren Abwehrspieler, hat derzeit aber auch ein Über-Angebot an Verteidigern.

Daher könnten Pavard (Vertrag bis 2024) oder Landsmann Dayot Upamecano (23) den Verein noch verlassen, um einen Teil der satten Transfer-Ausgaben wieder in die Klub-Kassen zu spülen. Laut „Bild“ wäre Pavard, der vor der WM dringend garantierte Spielzeit benötigt, einem Wechsel gegenüber nicht abgeneigt, auch Chelsea soll sich mit dem Gedanken beschäftigen.


Thilo Kehrer als Koundé-Ersatz beim FC Sevilla gehandelt

Ist Thilo Kehrer (25) der nächste Stein im Verteidiger-Domino auf dem Transfermarkt? Der deutsche Nationalspieler steht bei Paris Saint-Germain auf dem Abstellgleis, nach dem Wechsel von Jules Koundé (23) zum FC Barcelona soll jetzt ein ernsthafter Interessent die Verpflichtung des DFB-Stars ins Auge gefasst haben.

Thilo Kehrer versucht bei einem Länderspiel ein hohes Anspiel in der Luft zu kontrollieren.

Thilo Kehrer am 4. Juni 2022 im Länderspiel zwischen Italien und Deutschland. Ein halbes Jahr vor der WM steht beim Verteidiger ein Vereinswechsel zur Debatte.

Laut dem spanischen Fußball-Portal „Relevo“ beschäftigt sich Sportdirektor Monchi (53) mit Kehrer, dem PSG keine Steine in den Weg legen würden. Auch diverse spanische Medien, darunter die Tageszeitung „Diario de Sevilla“, griffen die Meldung auf.

Für Koundé nahm Sevilla 50 Millionen Euro Ablöse ein, weitere zehn Millionen Euro sind in Form von Bonus-Zahlungen möglich. Genug Geld für den Kehrer-Transfer wäre in den Kassen der Andalusier also definitiv vorhanden.

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