Abo

Trainersuche in FrankfurtMatthäus schließt ein Szenario kategorisch aus

Nach dem Aus von Dino Toppmöller brodelt die Gerüchteküche. Für Lothar Matthäus ist ein Name aber definitiv kein Thema bei Eintracht Frankfurt.

Nach der Entlassung von Dino Toppmöller hat bei Eintracht Frankfurt die Suche nach einem neuen Cheftrainer begonnen. Um die entstandene Lücke zu füllen, übernehmen zunächst U21-Coach Dennis Schmitt und Klub-Ikone Alex Meier als Übergangslösung die Seitenlinie.

Eine klare Ansage kommt von Sportvorstand Markus Krösche, der einen genauen Plan hat. Er machte am Sonntag nochmals deutlich, dass die Eintracht für „dynamischen, aggressiven und kompakten Fußball“ stehen soll. Das schärft auch das Profil bei der Trainersuche.

Matthäus und Körbel einer Meinung

Die aktuelle Übergangslösung gibt dem Verein die „erforderliche Zeit, die Trainerposition dauerhaft zu besetzen“, so Krösche. In der Gerüchteküche machen schon einige heiße Kandidaten die Runde. Das berichtet „Sky Sport“.

Ein Name sorgte bei den Fans für Träumereien: Xabi Alonso. Der Spanier, der mit Leverkusen das Double gewann, ist nach seiner Entlassung bei Real Madrid am Montag nach der Clasico-Niederlage im Grunde verfügbar. Doch dieser spektakuläre Transfer-Deal wird kaum zustande kommen.

Bei Sky90 trat Lothar Matthäus direkt auf die Euphoriebremse: „Ich glaube nicht, dass Alonso morgen einen neuen Verein übernimmt. Alonso denkt ganz groß. Da ist Frankfurt nicht groß genug.“

Eintracht-Legende Karl-Heinz Körbel (71) ist derselben Meinung und stellte am Sonntag beim Legends Cup des FC Bayern unmissverständlich fest: „Alonso können wir nicht bezahlen.“

Deutlich aussichtsreicher erscheinen da andere Namen, von denen mehrere eine Verbindung zum RB-Kosmos haben – ähnlich wie Krösche, der zwischen 2019 und 2021 in Leipzig als Sportdirektor agierte.

Besonders intensiv werden der von Stefan Effenberg direkt vorgeschlagene Marco Rose, Roger Schmidt und Matthias Jaissle diskutiert. Ebenfalls als potenzieller Nachfolger wird Edin Terzic gehandelt.

Roger Schmidt zuletzt nicht offen für neue Trainer-Jobs

Der frühere HSV-Boss Marcell Jansen geriet ins Schwärmen: „Roger Schmidt ist ein Weltklasse-Trainer, auch ein Weltklasse-Typ. Das wäre jemand, der auch noch einmal etwas rausholen kann aus dem Kader.“

Schmidt (58), der zuletzt Benfica trainierte, ist Krösche aus gemeinsamen Tagen in Leverkusen bekannt. Momentan ist er als Global Football Advisor in Japan beschäftigt und hatte zuletzt keine große Lust gezeigt, wieder als Trainer zu arbeiten.

Seit seinem Abschied von RB Leipzig im vergangenen März ist Marco Rose dagegen ohne Anstellung. Die Bundesliga kennt er aus seinen weiteren Stationen bei Gladbach und Borussia Dortmund bestens.

Bereits im September pries Matthäus ihn in einer Sky-Kolumne an: „Er kann eine Mannschaft mitnehmen und auch mit jungen Spielern arbeiten. Da ist ein Trainer auf dem Markt, der schon gezeigt hat, dass er Qualitäten hat.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.