Hat der 1. FC Köln ein neues Traumduo gefunden? Am Samstag harmonierten zwei Profis in der Offensive besonders gut. Ob Kwasniok nun reagiert?
„Nicht oft“Reagiert Kwasniok? Ache mit klarem FC-Wunsch
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Der 1. FC Köln hat am Samstag mit dem 2:1 gegen Mainz den Negativtrend aufhalten können. Mit 20 Punkten nach 18 Spieltagen gibt es jetzt wieder viele lachende Gesichter.
Zwei Profis haben besonders gute Laune, denn sie überzeugten auf ganzer Linie beim Erfolg über Mainz: Stürmer Ragnar Ache (27) gelang sein erster Doppelpack in der Bundesliga und Alessio Castro-Montes (28) lieferte auf den Außenbahnen ein tolles Spiel ab, bereitete mit seiner präzisen Flanke das 1:1 vor.
Ache findet Flanken von Castro-Montes „überragend“
Ache sagte nach der Partie: „Das war sehr erlösend, im Stadion wurde es schon ein bisschen unruhig.“ Zur Pause, als der FC noch zurücklag, hatte es Pfiffe von den Rängen gegeben. In der zweiten Halbzeit agierte die Mannschaft dann mutiger und wurde von den Fans zum Sieg getrieben.
Mittelstürmer Ache schätzt Castro-Montes als Mitspieler sehr: „Seine Flanken sind überragend. Wenn er den Ball hat, probiere ich immer, eine gute Position in der Box zu suchen. Er findet mich dann auch. Manchmal.“
Der 27-Jährige äußerte dann einen klaren Monty-Wunsch. Er will mit dem Belgier zusammen auf dem Platz stehen! „Wir spielen ja nicht oft zusammen, gegen Heidenheim und jetzt gegen Mainz – hoffentlich jetzt öfter!“
Die Frage ist, ob Lukas Kwasniok (44) auf diesen Wunsch reagiert. Der Trainer hat seine eigene Vorstellung bezüglich der Aufstellung. Kwasniok findet für jeden Gegner eine neue Lösung, verfolgt viele verschiedene Ansätze, um unberechenbar zu sein. Er versucht, die Spieler möglichst so einzusetzen, wie sie dem FC in dem jeweiligen Spiel am besten helfen.
Fakt ist, dass sich Ache und Castro-Montes in den letzten Partien in den Fokus gespielt haben. Diese gute Leistung kann künftig also durchaus mit mehr Einsatzzeit honoriert werden.
Nach seinem Doppelpack will sich Ache auf keinen Fall ausruhen: „Ich würde sagen, im Moment ist jedes Tor wichtig. Da müssen wir jetzt noch mehr schießen und weniger davon bekommen. Dann kann das noch eine – schöne würde ich es vielleicht nicht nennen – ordentliche bis gute Saison werden.“
Mit dem ersten FC-Dreier seit Anfang November 2025 ist der FC laut Ache noch lange nicht am Ziel: „Wir können nicht zufrieden sein mit acht Punkten Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Wir wollen die nächsten Spiele auch gewinnen, damit wir mehr Ruhe drin haben. Vor ein paar Wochen hatten wir auch einen gewissen Abstand, der ist dann weniger geworden. Jetzt müssen wir die Spannung halten, Spiele gewinnen oder zumindest punkten.“
Die Chance, zu punkten, wird nicht kleiner, wenn Ache und Castro-Montes gemeinsam auf dem Platz stehen.


