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Tränen bei Ex-FC-TrainerSolbakken muss TV-Interview nach WM-Aus unterbrechen

Stale Solbakken im TV-Interview.

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TV-Interview mit Stale Solbakken nach dem norwegischen WM-Aus gegen England.

Stale Solbakken war nach dem Viertelfinal-Aus von Norwegen gegen England bitter enttäuscht. Im TV-Interview musste er um eine kurze Pause bitten.

Dank Doppelpacker Jude Bellingham ist England nach einem Krimi ins Halbfinale der WM eingezogen und hat zugleich Norwegens wundersame Reise beendet.

Die Mannschaft von Thomas Tuchel besiegte im Viertelfinale von Miami eines der Überraschungsteams dieser WM mit 2:1 (1:1, 1:1) nach Verlängerung und fordert nun am Mittwoch (21.00 Uhr MESZ) in Atlanta Weltmeister Argentinien oder die Schweiz. Bei den unterlegenen Norwegern rang Trainer Stale Solbakken im Interview mit den Tränen.

Solbakken hadert mit fehlendem Glück für Norwegen

Norwegen mit Stürmerstar Erling Haaland bot England reichlich Gegenwehr und ging durch Andreas Schjelderup (36.) gar in Führung. Doch der überragende Bellingham (45.+2/93.) mit seinen Turniertoren fünf und sechs drehte bei extrem schwierigen Bedingungen mit Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit die Partie.

Schon weit vor dem Schlusspfiff stimmten die England-Fans den Beatles-Klassiker „Hey Jude“ an, feierten ihre Mannschaft auch nach Abpfiff frenetisch. Die norwegischen Fans trösteten dagegen ihre tapfer kämpfenden Spieler.

Im TV-Interview nach Abpfiff reagierte Solbakken dann sichtlich ergriffen, kam zwischenzeitlich ins Stocken, als die Stimme brach und er die Tränen nur mit größter Mühe zurückhalten konnten. „Ich muss mich kurz sammeln“, bat der frühere Bundesliga-Trainer des 1. FC Köln um eine kurze Pause, ehe er das Spiel weiter analysierte und befand: „Heute war das Glück nicht auf unserer Seite.“

Experte Mats Hummels bei MagentaTV zeigte sich schwer beeindruckt vom Solbakken-Interview, schwärmte anschließend: „Mich hat er richtig emotional mitgenommen. Ich habe sofort verstanden, warum es so eine gute Gemeinschaft ist, wenn der Trainer so in seiner Ansprache ist, auch nach einer Niederlage.“

Während des Spiels hatte Solbakken sich mit seinem Team leidenschaftlich dem Favoriten aus England entgegengestellt, ließ dabei alle Emotionen raus: Kurz vor der Pause quittierte er den Ausgleich der Briten mit einem wütenden Flaschenwurf auf die eigene Bank.

Anschließend bot seine Mannschaft dem Weltmeister von 1966 aber lange die Stirn, hatte zeitweise gar die besseren Chancen, konnte letztlich aber England-Star Jude Bellingham nicht aufhalten. (mit sid)

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