Murat Yakin ist plötzlich Kult! In einer US-Show wird der Schweizer Nationalcoach von James Corden gefeiert.
„In Breaking Bad getötet“WM-Trainer antwortet per Video auf Sprüche in US-Show

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Murat Yakin ist in den USA zu unerwartetem Kultstatus gekommen.
WM-Kult um den Schweizer Nationaltrainer! Während die WM auf die Zielgerade einbiegt, avanciert Murat Yakin in Amerika zum Publikumsliebling.
In der WM-Sendung des britischen Moderators und Comedians James Corden bei Fox News ist man wegen seines Äußeren auf den früheren Bundesliga-Profi aufmerksam geworden.
Yakin-Dreh im Teamhotel
„Wir lieben ihn in unserer Show. Wir lieben seinen Style. Wir lieben seinen Vibe. Wir haben ihn liebevoll mit einem Bond-Bösewicht verglichen“, so Corden. In einer früheren Sendung hatte er gesagt, Yakin sehe aus, „wie jemand, der von Bryan Cranstons Charakter in ‚Breaking Bad‘ getötet wurde“. Übel hat Yakin dem Comedian das nicht genommen – im Gegenteil.
Kurz bevor das Viertelfinale gegen Argentinien anstand, wurde in der Sendung ein Einspieler mit Yakin ausgestrahlt. Der Schweizer Fußball-Verband (SFV) hatte das Video zuvor selbst per Mail an die Produktion geschickt, wie Corden verriet. Bei Social Media wurde er mit den Worten geteilt: „Der Schweizer Trainer Murat Yakin behauptet, er sei nur auf dem Platz ein Bösewicht. Wir sind nicht überzeugt.“
Der Einspieler zeigt Yakin entspannt in einem Sessel sitzend, wie er sich direkt an die Zuschauerinnen und Zuschauer wendet. Er beginnt mit den Worten: „Hallo James! Wir Schweizer sind keine Bösewichte.“ Seine Landsleute charakterisiert er als „präzise wie eine Schweizer Uhr“ sowie „verlässlich wie eine Schweizer Bank“. Zudem seien sie „süß wie Schweizer Schokolade“ und obendrein „hungrig wie die Steinböcke in unseren wunderbaren Bergen“.
Er ergänzt schmunzelnd, seine einzige üble Intention bei diesem Turnier sei es, die anderen Mannschaften zu besiegen. Doch das eigentliche Highlight kommt ganz zum Ende. Yakin blickt geradewegs in die Kamera, schiebt seine Brille ein Stück nach unten und zwinkert frech. Daraufhin gab es im Studio bei James Corden kein Halten mehr und lauter Jubel brandete auf. Das Video seht ihr hier auf TikTok:
Der Showmaster war total begeistert. „Wie großartig ist das? Wir konnten es nicht glauben“, jubelte Corden und fügte hinzu: „Wir lieben das!“
Der SFV teilte gegenüber „20 Minuten“ mit, dass man die große Aufmerksamkeit um Yakin registriert habe. Man beabsichtigte, darauf „auf humorvolle Art und Weise antworten“. Der Videobeitrag wurde vom SFV selbst produziert und anschließend der Sendung übermittelt. Laut SFV hatten die Verantwortlichen der Show sowieso seit Längerem Interesse an einer Zusammenarbeit gezeigt.
Für den Clip wurde nicht lange gebraucht. Die Aufnahmen entstanden im Mannschaftshotel des Schweizer Teams. Nach nur etwa einer halben Stunde war die Sache erledigt. Die Atmosphäre während der Produktion wird als äußerst produktiv und amüsant geschildert. Die Geschichte machte international die Runde, selbst die Schweizer Botschaft in den Vereinigten Staaten verbreitete den Clip über die Plattform X. Der Verband ist überzeugt, dass diese Aktion eine indirekte und zugleich „coole Werbung für unser schönes Land“ darstellt.
Ein derartiger Rummel um Murat Yakin ist kein neues Phänomen. Bereits bei der EM 2024 avancierte er online zum Liebling zahlreicher weiblicher Fans. Im Anschluss an das Achtelfinale der WM 2026 zogen Nutzer im Netz sogar Vergleiche zu Hollywood-Größen wie George Clooney. (red)
