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TV-Sender reagiert sofortTuchel zofft sich nach Halbfinal-Einzug mit Reporter

TV-Interview mit England-Trainer Thomas Tuchel.

Copyright: Screenshot MagentaTV

Thomas Tuchel beim TV-Interview nach dem England-Sieg gegen Norwegen im WM-Viertelfinale.

Thomas Tuchel steht mit England im Halbfinale der WM 2026 – und hat sich im TV-Interview nach Abpfiff trotzdem kritisch gezeigt.

England duselt sich bei der WM 2026 von Runde zu Runde, die Auftritte in der K.o.-Runde überzeugen auch Trainer Thomas Tuchel (52) nicht. Trotz aller Erleichterung über das 2:1 gegen Norwegen im Viertelfinale am Samstag (11. Juli) kritisierte der Coach seine eigene Mannschaft.

Beim englischen Interview im sogenannten Worldfeed, auf den alle übertragenden TV-Sender bei der Weltmeisterschaft zugreifen können, zeigte sich Tuchel zunächst unzufrieden mit mehreren Aspekten des englischen Spiels. Als der Reporter dann allerdings die Mentalitätsfrage stellte, wurde der Coach der „Three Lions“ selbst zum Löwen.

Tuchel lässt Mentalitätsfrage nicht gelten

Die vielen sportlichen Kritikpunkte wollte Tuchel allesamt gelten lassen, erklärte gar, seine Mannschaft habe sich das Leben selbst schwer gemacht. Beim Ausgleich waren die Briten dann zusätzlich im Glück.

Den Vorwurf fehlender Mentalität konnte er aber überhaupt nicht nachvollziehen. Und so warf er sich leidenschaftlich vor seine Mannschaft und fuhr den Reporter an.

„Wie können Sie jetzt nach Mentalität fragen?“, echauffierte sich Tuchel, sagte daraufhin immer wieder: „Das ist pure Mentalität!“ Die Mentalität seiner Mannschaft sei derart mustergültig, dass man sie „in Flaschen abfüllen und verkaufen“ könne, betonte Tuchel gestenreich untermalt.

In Deutschland hatte MagentaTV das Spiel live übertragen, Moderator Johannes B. Kerner (61) kündigte bereits vor Ausstrahlung des Gesprächs eine Sofortmaßnahme des Senders an.

„Wir haben es während der Aufzeichnung schon mithören können und haben uns entschieden, dass wir das Interview im Original ausstrahlen, also ohne die deutsche Übersetzung. Ich hoffe auf euer Verständnis dafür, aber wir haben gesagt, man fühlt ihn viel besser, wenn man ihn im Original hört“, erklärte Kerner.

Experte Mats Hummels (37) gefiel der emotionale Tuchel-Auftritt ausgesprochen gut. „Ich fand es ein gutes Interview, sage ich ehrlich“, betonte der Weltmeister: „Er hat ganz klar gesagt, es war kein gutes Spiel, und das ist so. Er hat es ein bisschen auf die Qualität geschoben, und das ist es auch.“

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