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Ex-FC-Trainer stinksauerSolbakken schleudert Flasche auf eigenen Assistenten

Flaschenwurf von Stale Solbakken bei der WM 2026.

Copyright: Screenshot MagentaTV

Stale Solbakken traf mit seinem Flaschenwurf nach dem Gegentor für Norwegen im WM-Viertelfinale gegen England seinen Analysten Pal Fjelde (r.)

Beim WM-Viertelfinale von Norwegen gegen England verlor Trainer Stale Solbakken kurz mal die Nerven.

Es waren schicksalhafte Minuten für Norwegen im WM-Viertelfinale gegen England: Kurz vor der Pause waren die Skandinavier am Samstag (11. Juli 2026) drauf und dran, mit einem zweiten Treffer das Tor zum Halbfinale ganz weit aufzustoßen.

Doch statt im zweiten europäischen Duell in der Runde der letzten Acht mit 2:0 davonzuziehen, kassierte die große Sensation der Weltmeisterschaft den bitteren 1:1-Ausgleich durch Jude Bellingham (23). Trainer Stale Solbakken (58) packte in seiner Coaching-Zone daraufhin die Wut, zumal das irreguläre Tor hätte zurückgepfiffen werden müssen.

Solbakken-Wut über bittere Norwegen-Minuten

Die TV-Bilder zeigten, wie der ehemalige Bundesliga-Trainer des 1. FC Köln im Moment des Gegentreffers eine Wasserflasche in der Hand hielt. Aus purem Frust schleuderte er die Plastikflasche unbedacht in Richtung der eigenen Bank, genau dorthin, wo sein Spielanalyst Pal Fjelde (31) saß.

Die Flasche traf Assistent Fjelde glücklicherweise nur am Fuß, rutschte ihm daraufhin durch die Beine. „Flaschenwurf durch die Beine“, kommentierte Wolff Fuss (50) in der Live-Übertragung bei MagentaTV trocken.

Der seit vier Jahren als Analyst für den norwegischen Verband tätige Fjelde blickte sich kurz verwundert um, verstand aber schnell und tat angesichts der Wut seines Chefs direkt wieder so, als sei nichts geschehen. Beim Gang in die Kabinen knöpfte sich Solbakken dann noch Schiri Clément Turpin (44) vor.

In der Halbzeit-Analyse zeigte Experte Mats Hummels (37) Verständnis für den Ausbruch des skandinavischen Trainer-Vulkans. Als ihn Moderator Johannes B. Kerner (61) auf die Szene ansprach, sagte er mit Blick auf die kurz zuvor vergebene Konterchance: „Hätte ich auch geworfen.“

Solbakken war bei der WM schon mehrfach mit emotionalen Ausbrüchen aufgefallen, angesichts der Erfolge seiner Mannschaft aber bisher vor allem im Positiven.

Nach dem Sieg im zweiten Gruppenspiel gegen den Senegal war er direkt nach Abpfiff im Sprint auf die Tribüne gelaufen, ehe er bei Ehefrau Anniken angelangt war. Dort feierte er das vorzeitige Weiterkommen mit einem Sieger-Küsschen gebührend.

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