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Jubel-Verbot für Bayern-StarKeeper schubst Olise einfach weg – dahinter steckt ein irrer Grund

Michael Olise reagiert auf eine vergebene Torchance.

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Michael Olise verstand die Welt nicht mehr. 

Echt verrückt! Michael Olise vom FC Bayern will mitfeiern, aber sein eigener Teamkollege schubst ihn einfach weg. Eine knallharte Vorschrift ist der Grund für die Aktion.

Nach dem Treffer liegen sich die Spieler Frankreichs in den Armen, sie sammeln sich vor ihrer Bank zum Jubeln. Michael Olise, der für den FC Bayern München aufläuft, will ebenfalls dazukommen.

Doch als er sich der Gruppe nähert, ereignet sich eine seltsame Begebenheit: Brice Samba schiebt den Angreifer einfach zur Seite und trennt ihn von seinen Mitspielern. Das hat viele Zuschauer vor den Bildschirmen ratlos gemacht.

Franzosen kennen die Fifa-Regeln sehr genau

Der Hintergrund für das Manöver ist eine Fifa-Vorschrift. Diese Regelung erlaubt einen Anstoß, sobald sich alle Akteure des gegnerischen Teams in ihrer Spielfeldhälfte aufhalten.

Weil die Franzosen direkt an der Mittellinie feierten, hätte Marokko ohne Sambas Aktion sofort loslegen und ungehindert auf das leere Tor der „Équipe Tricolore“ stürmen können.

Olise folgte der Anweisung des Keepers von Stade Rennes und blieb in Marokkos Hälfte, weshalb der Schiedsrichter Facundo Tello aus Argentinien das Spiel nicht fortsetzen durfte. Das berichtet „SPOX“.

Die Szene könnt ihr euch hier anschauen:

Dass die französische Elf mit dieser Vorschrift vertraut ist, kommt nicht von ungefähr. Eine ganz ähnliche Begebenheit gab es schon im WM-Finale 2022. Damals, nach einem Tor von Kylian Mbappé gegen Argentinien, war es Theo Hernandez, der den Verteidiger Dayot Upamecano vom FC Bayern zurück über die Mittellinie drängte. So sollte ein schneller Gegenstoß verhindert werden. Das Team ist also top vorbereitet.

Letztendlich hat Frankreich den 2:0-Vorsprung sicher nach Hause gefahren und begegnet nun im Halbfinale Spanien. In einem denkbaren Endspiel wäre eine Neuauflage des Kräftemessens mit Argentinien möglich. Dafür müssten die Südamerikaner aber zuerst die Schweiz aus dem Turnier werfen und sich dann gegen Norwegen oder England durchsetzen. 

Der Treffer zum 1:0 durch den Angreifer von Real Madrid macht auch den Kampf um die ewige WM-Torjägerliste wieder richtig heiß. Nur noch ein Tor Unterschied besteht zwischen Mbappé und Lionel Messi. Der Argentinier von Inter Miami ist mit 21 Treffern an der Spitze, acht davon bei diesem Turnier – und das, obwohl er zwei Strafstöße nicht verwandeln konnte. Auch Mbappé hatte gegen Marokko vom Punkt Pech. Der 27-Jährige kommt bei dieser WM ebenfalls auf acht Treffer, benötigte dafür aber ein Spiel mehr. (red)

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