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„Plötzlich und unerwartet“Ex-Bundesliga-Trainer Roger Prinzen mit nur 57 Jahren gestorben

Roger Prinzen

Copyright: Matthias Balk/dpa

Prinzen trainierte interimsweise den 1. FC Nürnberg.

Aktualisiert:

Die Fußballszene ist in tiefer Trauer um den ehemaligen Trainer Roger Prinzen (57).

Die Sportwelt nimmt Abschied von Roger Prinzen. Der frühere Coach verstarb am Montagabend mit nur 57 Jahren „plötzlich und unerwartet“. Sein letzter Verein, der Erstligist 1. FC Heidenheim, machte die tragische Nachricht unter Verweis auf seine Gattin Sonja öffentlich, so meldet die dpa.

„In diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Frau Sonja sowie seinen Kindern Marlon, Mia und Tim. Sein plötzlicher Tod hinterlässt eine schmerzvolle Lücke beim 1. FC Heidenheim. Ruhe in Frieden, Roger!“, schrieb der FCH.

Roger Prinzen verpasste Wunder als Nürnberg-Trainer

Prinzen war 2018 zu den Heidenheimern gewechselt. Zuletzt hatte er die Position des sportlichen Leiters im Nachwuchsbereich inne. Sein Tod hinterlässt eine schmerzliche Leere.

Der Verein verliere „nicht nur einen Fußballlehrer, eine geschätzte Führungskraft und einen leidenschaftlichen Förderer unserer Talente, sondern vor allem einen langjährigen Kollegen und Freund“, so die Heidenheimer.

Besonders in Erinnerung bleibt Prinzen vielen Anhängern durch sein Wirken beim 1. FC Nürnberg. Über Jahre hinweg betreute er dort die zweite Mannschaft. Zweimal sprang er auch als Aushilfscoach für die erste Mannschaft ein: zunächst 2013 nach dem Weggang von Michael Wiesinger und erneut im April des Jahres 2014.

Sein zweites Engagement nach dem Abschied von Gertjan Verbeek war hochdramatisch. In den finalen drei Partien sollte er den „Club“ vor dem Fall in die Zweitklassigkeit retten. Aber das Comeback glückte nicht: Eine 1:4-Niederlage bei Schalke besiegelte den Abstieg Nürnbergs aus dem Oberhaus.

Als Profi in der ersten Bundesliga bei Wattenscheid 09 aktiv

Prinzen wurde am 4. März 1969 in Darmstadt geboren. Ehe er seine Laufbahn als Coach begann, war er selber aktiver Profispieler. In der ersten Bundesliga absolvierte Prinzen 60 Spiele für die SG Wattenscheid 09. „Die SG Wattenscheid 09 sowie sämtliche Trainer und Mitspieler aus Bundesligazeiten trauern um Roger Prinzen, einen stets sympathischen und humorvollen Menschen, der viel zu früh von uns gegangen ist und wünschen seiner Familie und Freunden sehr viel Kraft“, schrieb der Verein. Anschließend wechselte er zu Zweitligist Hannover 96 und schnürrte auch für den SV Darmstadt und Greuther Fürth.  (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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