Die Polizei musste in Paris rund um den Gewinn der Champions League von PSG etliche Male eingreifen.
Eskalation nach Paris-SiegPolizei im Dauereinsatz gegen Randalierer
In Paris ist es während des Champions-League-Finals zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Fußballfans gekommen. Noch vor dem Ende des Endspiels zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Arsenal, das in Budapest stattfand, kontrollierte die Polizei 2216 Personen und belegte 89 mit Geldstrafen.
Nach Angaben der Präfektur vom späten Samstagabend wurden im gesamten Ballungsraum 45 Personen in Gewahrsam genommen. Zudem wurde ein Polizist verletzt. Nach dem Abpfiff und dem Sieg für PSG herrschte im Zentrum der Hauptstadt dann pures Chaos, immer wieder wurden Brände gelegt und randaliert.
8000 Polizisten alleine in Paris im Einsatz
In der Nähe der Champs-Élysées wurde demnach eine Bushaltestelle zerstört. Nahe des Parc des Princes seien zudem eine Bäckerei und ein Restaurant beschädigt worden.
Dazu sollen Wurfgeschosse auf Polizeibeamte geworfen worden sein. Laut der Nachrichtenagentur AFP sollen die Einsatzkräfte mit Tränengas reagiert haben, nachdem Feuerwerkskörper auf sie geworfen worden waren.
Innenminister Laurent Nunez erklärte, es habe ein „sehr robustes, sehr solides Sicherheitskonzept“ gegeben, um Gewalt einzudämmen. „Unsere Aufgabe ist es, allen eine festliche Feier zu garantieren, die ruhig und vollständig sicher ist“, sagte ein Polizeisprecher.
Rund 22.000 Polizisten waren landesweit im Einsatz, davon 8000 in Paris, nachdem bereits der Triumph von PSG in der Königsklasse im vergangenen Jahr von Unruhen auf den Straßen begleitet worden war. (sid)
