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Cheftrainer statt Rose-Assistent BVB-Coach Terzic vor neuem Job in der Bundesliga

BVB-Interimstrainer Edin Terzic, hier am 18. April vor einem Spiel im Signal-Iduna-Park, soll Favorit auf den Trainer-Posten bei Eintracht Frankfurt sein.

BVB-Interimstrainer Edin Terzic, hier am 18. April vor einem Spiel im Signal-Iduna-Park, soll Favorit auf den Trainer-Posten bei Eintracht Frankfurt sein.

Die neuesten Gerüchte und Transfers im Überblick! Eintracht Frankfurt will Edin Terzic als Trainer verpflichten & Schalke 04: FC Liverpool zieht Kaufoption bei Ozan Kabak nicht

Köln - Während die Saison im europäischen Fußball in die entscheidende Phase geht, ist das Transfer-Fenster noch bis Saisonende geschlossen. Ehe ab Sommer die nächsten Transfers über die Bühne gehen, hält EXPRESS Sie über die wichtigsten Gerüchte, Vertragsverlängerungen und Wechsel-News auf dem Laufenden.

Lesen Sie die neuesten Entwicklungen in unserem Transfer-Ticker.

Eintracht Frankfurt: Edin Terzic Top-Favorit auf Cheftrainer-Posten

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Der Erfolg von Borussia Dortmund unter Edin Terzic (38) stellt den diesjährigen Pokalsieger vor Probleme. Denn der junge Coach war zunächst als Interimslösung vorgesehen, sollte sich ab der kommenden Saison dem neuen Cheftrainer Marco Rose (44) unterordnen. Nun weckt der BVB-Trainer Begehrlichkeiten bei der Liga-Konkurrenz.

So soll Terzic noch vor dem zuletzt hoch gehandelten Gerardo Seoane (42) von Schweizer Meister Young Boys Bern Favorit auf den Cheftrainer-Posten bei Eintracht Frankfurt sein. Der wird wegen des Abgangs von Adi Hütter (51) zu Borussia Mönchengladbach im Sommer vakant.

Die SGE soll laut Sky sogar bereits Gespräche mit Terzic geführt haben, der seinen Dortmunder Herzensklub jüngst auch wieder auf Champions-League-Kurs gebracht hatte. Eine Einigung habe es demnach noch nicht gegeben, dennoch soll der Deutsch-Kroate in den kommenden Tagen als Eintracht-Coach verpflichtet werden.

FC Schalke verpflichtet Victor Palsson und wird Ozan Kabak nicht los

Die Planungen für einen Wiederaufstieg sind bei Noch-Bundesligist FC Schalke 04 in vollem Gange: Nach Danny Latza (31) und Ex-FC-Knipser Simon Terodde (33) werden sich die Gelsenkirchener für kolportierte 500.000 Euro laut „Bild” auch die Dienste von Darmstadt-Defensivmann Victor Palsson (30) sichern.

Ozan Kabak, hier im Duell mit Allan Saint-Maximin von Newcastle United am 24. April, wird nach der Saison vom FC Liverpool zu Schalke 04 zurückkehren, sofern der Noch-Bundesligist keinen Abnehmer für den türkischen Nationalspieler findet.

Ozan Kabak, hier im Duell mit Allan Saint-Maximin von Newcastle United am 24. April, wird nach der Saison vom FC Liverpool zu Schalke 04 zurückkehren, sofern der Noch-Bundesligist keinen Abnehmer für den türkischen Nationalspieler findet.

Während aber der Kader für die Zweite Liga Form annimmt, steht es um den stark verschuldeten Revier-Verein wirtschaftlich gar nicht gut: Zu den 217 Mio. Euro Schulden kommt nun auch noch eine Hiobsbotschaft aus Liverpool: Der Klopp-Klub will Schalke-Leihspieler Ozan Kabak (21), der seit Winter in der Premier League kickt, nicht behalten.

Statt der Kaufoption über 21 Mio. Euro wollen die Reds lieber RB Leipzigs Ibrahima Konaté (21) für 40 Millionen aus Sachsen loseisen. Bitter für Schalke, das jetzt möglichst schnell einen anderen Abnehmer für seinen türkischen Nationalspieler finden muss. Dass der aber die gewünschte Summe zahlt, ist angesichts der Corona-Einbußen vieler Vereine unwahrscheinlich.

FC Bayern München: Ist PSG ist heiß auf Lewandowski?

Dass Robert Lewandowski (32) die beste Neun der Welt ist, dürfte nach seinem historischen 40. Bundesliga-Treffer in der Saison nun auch den letzten Zweiflern endgültig klar sein.

Der polnische Rekord-Torjäger ist in der Form seines Lebens – das weiß auch die Konkurrenz.

Rekord-Stürmer Robert Lewandowski erzielte am 33. Spieltag der Bundesliga am 15. Mai 2021 sein 40. Saisontor.

Rekord-Stürmer Robert Lewandowski erzielte am 33. Spieltag der Bundesliga am 15. Mai 2021 sein 40. Saisontor.

Wie die französische „L’Equipe“ berichtet, soll Scheich-Klub Paris St-Germain seine Fühler nach „Lewa“ ausstrecken und dabei in altbekannter PSG-Manier weder Kosten noch Mühen scheuen.

Lewandowskis Vertrag beim deutschen Rekordmeister ist noch bis zum 30. Juni 2023 datiert. Wie die „Bild“ zuletzt berichtet hatte, herrsche derzeit noch Funkstille zwischen den Parisern und dem polnischen Ausnahme-Stürmer.

Zuletzt wurde immer wieder spekuliert, dass PSG-Star Kylian Mbappé (22) den Hauptstadt-Klub bereits im kommenden Sommer Richtung Real Madrid verlassen könnte.

Demzufolge könnte PSG in der Causa Lewandowski Ernst machen. Allerdings scheint es den 32-jährigen Stürmer im Falle eines Wechsels wohl auch eher Richtung La Liga oder Premier League zu ziehen.

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (65) schob einem potenziellen Abgang des Polen allerdings konsequent einen Riegel vor: „Klar bleibt der! Wer verkauft einen Spieler, der 60 Tore pro Jahr macht“, so Rummenigge im „Bild“-Interview.

Auch Lewandowski Berater Pini Zahavi (77) habe noch keine Wechsel-Wünsche seines Klienten geäußert.

„Er hat nicht gefragt. Er weiß genau, wie der FC Bayern tickt. Wenn der Transfermarkt am 1. Juli öffnet, wird es tausende von Gerüchten geben, die auch den FC Bayern betreffen. Wichtig ist, dass die Faktenlage immer pro FC Bayern ist“, erklärte Rummenigge.

Nach Saison-Ende sei ein Gespräch zwischen Rummenigge und Zahavi fest geplant.

Zinedine Zidane will Real Madrid wohl verlassen

Trainer Zinedine Zidane soll den Spielern von Real Madrid laut Berichten spanischer Medien mitgeteilt haben, dass er den Rekordmeister nach dieser Saison verlässt. Der 48-jährige Franzose habe sich entschieden, seine zweite Amtszeit bei Real nicht mehr fortzusetzen.

Die „Königlichen“ sind in der Meisterschaft vor dem vorletzten Spieltag an diesem Sonntag, 16. Mai 2021, Zweiter mit zwei Punkten Rückstand auf Lokalrivale Atlético und müssen bei Athletic Bilbao antreten. In der Champions League war Zidanes Team im Halbfinale am FC Chelsea mit dem deutschen Trainer Thomas Tuchel gescheitert. Danach gab es Kritik auch an Zidane, der 1998 Weltmeister mit Frankreich geworden war.

Als potenzielle Nachfolger werden der italiener Massimiliano Allegri (53), vereinslegende Raúl (43), der auch mit Eintracht Frankfurt in Gesprächen ist, und der scheidende deutsche Bundestrainer Joachim Löw (61) gehandelt. Zuletzt sprach Löw schon darüber, dass er Spanisch lernen würde.

Eintracht Frankfurt führt erste Gespräche mit Trainer-Kandidat Raúl

Durch die peinliche 3:4-Niederlage bei Schalke 04 hat Eintracht Frankfurt am Samstag wohl die letzte Chance auf die Champions League verspielt. Hat der Patzer beim Absteiger auch Folgen für die Suche nach einem Nachfolger von Trainer Adi Hütter (51)? Denn während der Österreicher bereits vor Wochen bei Borussia Mönchengladbach vorgestellt wurde, sucht die SGE noch immer nach dem richtigen Nachfolger.

Raúl, hier am 25. August 2020 nach dem Gewinn der Youth League mit Real Madrid in Nyon, ist offenbar ernsthafter Trainer-Kandidat bei Eintracht Frankfurt.

Raúl, hier am 25. August 2020 nach dem Gewinn der Youth League mit Real Madrid in Nyon, ist offenbar ernsthafter Trainer-Kandidat bei Eintracht Frankfurt.

Schon vor einigen Tagen wurde auch Real Madrids Vereinslegende Raúl (43) als möglicher Kandidat gehandelt. Der Spanier, der in der Bundesliga von 2010 bis 2012 auch zwei Jahre für Schalke 04 gespielt hatte, startete 2018 im Jugendbereich der Königlichen seine Trainerkarriere und ist seit 2019 Trainer der zweiten Mannschaft des Klubs in der dritten spanischen Liga. Weil sein Vertrag im Sommer ausläuft, wird aktuell über den nächsten Schritt spekuliert.

Wie die Sport-Tageszeitung „Marca“ am Samstag (15. Mai) berichtet, waren in den vergangenen Tagen Vertreter der Hessen in die spanische Hauptstadt gereist, um Raúl vor Ort von einem Engagement in der Bundesliga zu überzeugen. Aktuell kämpft der frühere spanische Nationalstürmer mit Real Madrid Castilla um den Aufstieg in die zweite Liga und hat sich daher Bedenkzeit erbeten.

Portugal ist „vorerst nicht Teil“ von Cristiano Ronaldos Karriereplänen

Stürmerstar Cristiano Ronaldo (36) von Juventus Turin kehrt vorerst nicht zu seinem Jugendclub Sporting Lissabon zurück. Der Agent des Portugiesen dementierte Medienberichte, wonach „CR7“ wegen der jüngsten Misserfolge seines italienischen Vereins bereits im Sommer eine Rückkehr in die Heimat erwägt. „Portugal ist vorerst nicht Teil seiner Karrierepläne“, sagte Agent Jorge Mendes (55) der portugiesischen Fachzeitung „Record“.

Die Gerüchte über eine Rückkehr waren zuletzt auch von Ronaldos Mutter Dolores Aveiro (66) angeheizt worden. Nach dem ersten Liga-Titel von Sporting nach 19 Jahren hatte sie am Dienstag vom Balkon ihres Hauses auf Madeira den Journalisten und Fans zugerufen: „Morgen spreche ich mit ihm, ich werde ihn überreden. Er wird zurückkommen.“

Auch über Interesse von Paris Saint-Germain sowie von Ronaldos Ex-Clubs Manchester United und Real Madrid war berichtet worden. Ein Wechsel gilt bei Beobachtern allerdings auch deshalb als unwahrscheinlich, weil der Vertrag des Profis bei Juventus noch bis Juni 2022 läuft. Und kaum ein Klub kann – zumal in Pandemie-Zeiten – auch nur annähernd sein Jahresgehalt zahlen.

Der auf der Atlantik-Insel Madeira geborene Ronaldo war als Jugendlicher bei Sporting Lissabon ausgebildet worden und feierte bei den „Löwen“ 2002 mit 17 Jahren sein Profidebüt. Danach errang er in Manchester (2003-2009) und vor allem in Madrid (2009-2018) mit jeweils einem und vier Champions-League-Titeln seine größten Erfolge.

Cristiano Ronaldo mit seiner Mutter Dolores Aveiro und Real Madrids Präsident Florentino Perez bei der Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung am 7. November 2016.

Cristiano Ronaldo mit seiner Mutter Dolores Aveiro und Real Madrids Präsident Florentino Perez bei der Bekanntgabe seiner Vertragsverlängerung am 7. November 2016.

Ex-BVB-Angreifer Alexander Isak offenbar im Visier des FC Barcelona

Die Zukunft von Erling Haaland (20) steht weiter in den Sternen. Noch ist offen, ob sich der Wunderstürmer mit dem Sieg im DFB-Pokal würdig aus Dortmund verabschiedet oder mindestens ein weiteres Jahr in Schwarz-Gelb auflaufen wird. Ausgerechnet ein früherer Angreifer des BVB könnte womöglich dafür sorgen, dass zumindest der Haaland-Wechsel zum FC Barcelona nicht zustande kommt.

Denn laut spanischen Medien ist auch Alexander Isak (21) eine mögliche Option bei der Stürmersuche der Katalanen. Der Schwede war im Januar 2017 mit damals gerade einmal 17 Jahren von AIK Solna zum BVB gewechselt, hatte sich dort nach zweieinhalb Jahren und einer Leihstation nach Holland zu Willem II aber nicht durchsetzen können.

2019 folgte der Abgang zu Real Sociedad San Sebastián nach Spanien, wo Isak zu einer festen Größe heranwuchs. Mit bislang 14 Saisontoren in 32 Ligaspielen spielt er bislang seine erfolgreichste Profi-Saison. Längst ist Isak auch im schwedischen Nationalteam gesetzt und offenbar bereit für den nächsten Schritt.

Die früheren BVB-Angreifer Alexander Isak (r.) und Pierre-Emerick Aubameyang im Juli 2017 bei einem Testspiel in Bochum.

Die früheren BVB-Angreifer Alexander Isak (r.) und Pierre-Emerick Aubameyang im Juli 2017 bei einem Testspiel in Bochum.

Laut „Marca“ wäre Isak für rund 30 Millionen Euro eine mögliche Option bei Barça, um sich im Sturmzentrum breiter aufzustellen – und nicht finanziell in die Vollen gehen zu müssen. Einen Top-Stürmer der Preisklasse Haalands könnte der überschuldete Klub nur dann finanzieren, wenn satte Einnahmen durch Spielerverkäufe in die klammen Kassen gespült werden.

Pikant: Der BVB hält noch immer eine Rückkaufoption über 30 Millionen Euro für Isak, könnte den Schweden also selbst zurückholen – entweder aus Eigenbedarf, oder um ihn bei entsprechenden Angeboten mit Gewinn weiterzuverkaufen.

Wechselt Sergio Ramos im Sommer ablösefrei von Real Madrid zu Paris Saint-Germain?

Sergio Ramos (35) hielt 16 Jahre lang für Real Madrid die Knochen hin, jetzt droht der Abschied durch die Hintertür. Noch immer ist der im Sommer auslaufende Vertrag des Kapitäns nicht verlängert, seit Wochen geht es bei den Verhandlungen mit dem Verein nicht voran. Weil Ramos einer Verlängerung um ein Jahr bei Reduzierung seines Gehalts um zehn Prozent bislang nicht zugestimmt hat, bringen sich inzwischen auch andere Interessenten am erfolgsverwöhnten Innenverteidiger in Stellung.

Besonders Paris Saint-Germain hat offenbar ein Auge auf Ramos geworfen, der Real-Präsident Florentino Pérez (74) laut der spanischen Sport-Tageszeitung „AS“ schon vor Wochen auf das Interesse der Franzosen aufmerksam gemacht haben soll. Inzwischen wurde auch PSG-Trainer Mauricio Pochettino (49) zu einer möglichen Verpflichtung befragt, hielt sich bislang allerdings bedeckt.

„Darauf werde ich nicht antworten, weil alles fehlinterpretiert werden könnte. Aber ich kann sagen, dass wir, wie jede Mannschaft, auf gewissen Positionen Verstärkungen planen“, sagte der Argentinier auf einer Pressekonferenz. Aus Spanien heißt es, dass Paris Ramos gerne als Abwehrchef verpflichten würde. Mit der Vertragsverlängerung von Neymar (29) setzte PSG zuletzt schon ein Zeichen, auch im kommenden Jahr den Gewinn der Champions League anzupeilen.

Sollte es zwischen Real und Ramos, der noch vor der Europameisterschaft eine Entscheidung treffen will, keine baldige Einigung geben, würde PSG im Rennen um den Welt- und Europameister demnach in der Pole Position liegen.

Oliver Kahn: Momentan kein Wechsel von Erling Haaland zum FC Bayern München denkbar

Bayern Münchens Vorstand Oliver Kahn (51) hat einen Transfer von Dortmunds Jungstar Erling Haaland angesichts der finanziellen Einbußen des deutschen Rekordmeisters ausgeschlossen. „Sorry, wer davon spricht, hat die Situation noch immer nicht begriffen. Ein Paket, das wie man hört mehr als 100 Millionen Euro kostet, ist aktuell für den FC Bayern nicht denkbar“, sagte Kahn der Sport Bild.

Zudem verfüge der FC Bayern in Robert Lewandowski über einen Topstürmer, so Kahn: „Robert hat hier noch zwei Jahre Vertrag, und seine Leistung steht außer Frage. Er steht aktuell bei 39 Bundesliga-Toren! Er kann dieses Niveau noch einige Jahre halten. Allein deshalb müssen wir uns heute keine Gedanken über Haaland machen.“

Mit Verteidiger Niklas Süle, dessen Vertrag 2022 ausläuft, wollen die Münchner dagegen eine schnelle Entscheidung herbeiführen. Kahn kann sich bei den Vertragsverhandlungen sogar eine Frist vorstellen. „Das ist durchaus denkbar“, sagte der frühere Keeper. Die Bayern wollen einen zweiten Fall David Alaba verhindern, mit dem keine Einigung erzielt werden konnte und der die Münchner im Sommer ablösefrei verlässt.

Bayern-Boss Oliver Kahn am 8. Mai in der Münchner Arena.

Bayern-Boss Oliver Kahn am 8. Mai in der Münchner Arena.

Grundsätzlich werde es bei Zugängen „in den kommenden Jahren darauf ankommen, sehr klug auf dem Transfermarkt zu agieren“, betonte Kahn weiter: „Es wird sehr stark darum gehen, Gelegenheiten schnell zu nutzen. Das wird eine Herkulesaufgabe werden.“

Gianluigi Buffon verlässt Juventus Turin

Findet er nochmal einen neuen Klub? Torwart-Legende Gianluigi Buffon (43) wird seinen auslaufenden Vertrag bei Juventus Turin nicht verlängern und den italienischen Rekordmeister im Sommer verlassen.

„Meine Zukunft ist klar: Ende der Saison wird meine Zeit bei Juventus enden“, sagte der 43-Jährige im Interview mit „beIn Sport“. Sein Abschied von der „alten Dame“ müsse aber nicht gleichbedeutend mit dem Karriereende sein, betonte Buffon. „Entweder ich höre auf, oder ich finde eine Herausforderung, die mich motiviert“, sagte die aktuelle Nummer zwei in Turin.

Gianluigi Buffon (l.) und Cristiano Ronaldo am 1. August 2020 nach dem Gewinn des Meistertitels der Saison 2019/20.

Gianluigi Buffon (l.) und Cristiano Ronaldo am 1. August 2020 nach dem Gewinn des Meistertitels der Saison 2019/20.

Buffon hatte schon 2018 das Ende seiner Laufbahn angekündigt, wechselte dann aber zu Paris St. Germain. Seit seiner Rückkehr zu Juventus ein Jahr später war der 176-malige Nationalspieler und Weltmeister von 2006 Ersatzmann für Polens Nationaltorwart Wojciech Szczesny (31).

Verlassen Alexander Nübel und Jerome Boateng den FC Bayern München?

Bei den Bayern laufen die Planungen für die neue Saison bereits auf Hochtouren. Während Neu-Trainer Julian Nagelsmann scheinbar ein Auge auf Dortmunds Jadon Sancho geworfen hat (siehe Beitrag unten), spielen Ersaztorhüter Alexander Nübel (24) und Jerome Boateng (32) wohl keine große Rolle in den Gedankenspielen des Trainers. Nun sind Interessenten für die beiden Bayern-Spieler gefunden. Nach einem Bericht von „France Football“ soll die AS Monaco und Ex-Bayern-Coach Niko Kovac (49) am stämmigen Innenverteidiger interessiert sein.

Der Vertrag Boatengs wird bei den Bayern nicht verlängert, weshalb der Weltmeister von 2014 ablösefrei zu haben sein dürfte.

Alexander Nübel soll ebenfalls ein Angebot aus Frankreich vorliegen – Tabellenführer LOSC Lille soll am Torhüter interessiert sein. Der ehemalige Schalker kommt an Manuel Neuer (35) nicht vorbei und soll an einer Leihe interessiert sein.

Bayern München steigt in den Ablösepoker um Jadon Sancho ein

Ein Verbleib von Jadon Sancho (21) bei Borussia Dortmund ist äußerst unwahrscheinlich. Im Sommer 2020 platzte ein Wechsel des Engländers zu Manchester United, in diesem Jahr wird Sancho die Borussen wohl endgültig verlassen. Doch statt in die Premier League zu wechseln, könnte der schnelle Flügelstürmer auch der Bundesliga erhalten bleiben. Wie der „Telegraph“ berichtet, ist der FC Bayern München in den Poker um Sancho eingestiegen.

Julian Nagelsmann (33) soll an dem quirligen Offensivspieler interessiert sein und sucht nach einem Ersatz für Douglas Costa (30), der vorraussichtlich zu Juventus Turin zurückkehren wird. Mit Leroy Sané (25), Kingsley Coman (24) und Serge Gnabry (25) hätte Sancho jedoch starke Konkurrenz beim deutschen Rekordmeister. Ein Transfer dürfte die Bayern jedoch um die 90 Millionen Euro kosten. Auch das spricht nicht gerade für einen Transfer nach München.

Jadon Sancho (l., hier am 24. April 2021) und Erling Haaland bilden ein starkes Offensiv-Duo bei Borussia Dortmund.

Jadon Sancho (l., hier am 24. April 2021) und Erling Haaland bilden ein starkes Offensiv-Duo bei Borussia Dortmund.

Manchester United bereitet laut „Daily Star“ angeblich gerade ein Angebot über 92,5 Millionen Euro an den BVB vor. „Ich weiß nicht, wie meine Zukunft aussieht“, hatte Sancho am Samstag noch gesagt.

Julian Draxler entscheidet sich offenbar gegen Interessenten aus der Bundesliga

Nationalspieler Julian Draxler (27) steht kurz vor der Verlängerung seines auslaufenden Vertrages beim französischen Spitzenclub Paris Saint-Germain. Der Offensivspieler und der Hauptstadtverein hätten sich auf einen Kontrakt über drei Jahre geeinigt, berichtete die Sportzeitung „L'Équipe“ am Sonntagabend. Der aktuelle Kontrakt von Draxler endet nach dieser Saison zum 30. Juni. Der frühere Bundesligaprofi spielt seit Januar 2017 bei PSG.

Am Wochenende hatte PSG bereits mit der Verlängerung des Vertrags des brasilianischen Superstars Neymar (29) bis 2025 ein Zeichen gesetzt. Die Verantwortlichen der Franzosen befinden sich auch in Gesprächen unter anderem mit Neymars Stürmerkollegen Kylian Mbappé (22).

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Der aktuelle Vertrag von Julian Draxler bei Paris Saint-Germain, hier beim Viertelfinal-Rückspiel der Champions League gegen Bayern München, läuft zum Saisonende aus

Draxler wurde jüngst immer wieder mit einer Rückkehr in die Bundesliga in Verbindung gebracht, unter anderem sollen Bayern München und Bayer Leverkusen Interesse bekundet haben.

Andre Silva umschifft Bekenntnis zu Eintracht Frankfurt

André Silva (25) hat ein klares Bekenntnis zu Champions-League-Anwärter Eintracht Frankfurt vermieden. In einem Interview der „Bild“ sagte der Portugiese auf die Frage, ob er in der nächsten Saison Königsklasse mit den Hessen spiele: „Keiner weiß, was in Zukunft passiert. Ich lebe in der Gegenwart, und die fühlt sich gerade sehr gut an.“

Silva hat beim Bundesligisten einen Vertrag bis 30. Juni 2023, hat sich mit seinen herausragenden Leistungen in dieser Liga-Spielzeit aber auch für internationale Top-Klubs empfohlen.

Für die Eintracht wird es im Kampf um den Verbleib von Silva oder Flügelspieler Filip Kostic wichtig sein, erstmals die Champions League zu erreichen. Auf die Frage, ob er sich einen Wechsel zu Borussia Dortmund als nächsten Schritt vorstellen könne, antwortete Silva: „Mein nächster Schritt ist der mit Eintracht in den letzten drei Spielen.“

Neymar verlängert bis 2025 bei Paris Saint-Germain

Brasiliens Superstar Neymar bleibt für weitere fünf Jahre bei Paris Saint-Germain. Dies gaben die Franzosen am Samstag (8. Mai) bekannt. Ein Wechsel zurück zum FC Barcelona und zu seinem ehemaligen argentinischen Offensivpartner Lionel Messi ist damit auch vom Tisch.

Der aktuelle Vertrag von Neymar war noch bis zum 30. Juni 2022 gültig. Der neue läuft nun bis 2025. Der Südamerikaner war im August 2017 für die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zum französischen Hauptstadtklub gewechselt. Spekulationen über einen möglichen Weggang Neymars gab es immer wieder mal.

Mit dem neuen Vertrag für den mittlerweile 29 Jahre alten 103-maligen brasilianischen Nationalspieler setzt PSG auch ein Zeichen für die Zukunft und im Kampf mit den anderen europäischen Top-Klubs. Die Pariser hatten im vergangenen Jahr unter dem damaligen Trainer Thomas Tuchel zum ersten Mal das Finale der Champions League erreicht und damit die Sehnsucht der schwerreichen Besitzer aus Katar zumindest etwas gestillt. Das Finale hatte PSG gegen den FC Bayern München aber verloren. Jüngst schieden Neymar & Co. im Halbfinale gegen Manchester City aus.

Neymar hatte bereits mit Blick auf seinen weiteren Werdegang vor dem Rückspiel betont: „Es ist fast alles geregelt.“ Und: „Ich bin wirklich sehr glücklich hier bei Paris Saint-Germain.“ Auch Stürmerkollegen Kylian Mbappé (22) soll zeitnah einen neuen Vertrag bei PSG unterschreiben. Der Weltmeister spielt ebenfalls seit Sommer 2017 für PSG, war aber zunächst von AS Monaco nur ausgeliehen gewesen, ehe er für 120 Millionen Euro nach einem Jahr verpflichtet worden war.

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