Ein Fußballer aus Spanien träumt vom WM-Titel, doch die Siegesfeier mit Donald Trump bereitet ihm Bauchschmerzen.
„Will nicht ins Gefängnis“Spanien-Stürmer blickt mit Sorge auf Trump-Begegnung

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Borja Iglesias ist alles andere als ein Fan von Donald Trump.
Aufregung vor dem Endspiel der Weltmeisterschaft! Ein Spieler aus Spanien hat den Pokal im Visier, würde nach dem Endspiel gegen Argentinien aber am liebsten gleich wieder abreisen.
Dem Angreifer Borja Iglesias (33) ist die geplante Zeremonie nach dem Abpfiff um 21 Uhr ein Dorn im Auge. Das berichtet „bild.de“. Der Auslöser seiner schlechten Stimmung: US-Präsident Donald Trump (80) wird auf dem Spielfeld sein, um die Trophäe und die Medaillen zu vergeben.
Spanien-Stürmer will Trump trotz Abneigung die Hand schütteln
Iglesias will ihm trotz seiner Abneigung widerwillig die Hand schütteln. Dem Magazin „Panenka“ aus Spanien offenbarte er eine heftige Begründung dafür: „Ich will nicht ins Gefängnis gehen.“
Der Angreifer von Celta Vigo hofft, dass der Jubel über einen eventuellen Triumph die heikle Situation in den Schatten stellt. Er wünscht sich, Trump „in einem Moment begrüßen zu können, in dem wir alle sehr glücklich sind, und dass dieser Moment schnell vorübergeht und ich ihn dann vergessen kann.“
Bereits bei der vergangenen Weltmeisterschaft gab es Wirbel um ein Staatsoberhaupt, als Katars Emir Lionel Messi (39) eine traditionelle arabische Robe überstreifte – ein Vorgang, der den Fifa-Statuten zufolge eigentlich nicht erlaubt war. Iglesias hat Bedenken, dass es mit Donald Trump neben dem Fifa-Boss Gianni Infantino (56) wieder zu einer peinlichen Szene kommen könnte.
Dies ist nicht die Premiere für Borja Iglesias, wenn es darum geht, politisch Position zu beziehen. Infolge der Kuss-Affäre rund um den früheren spanischen Verbandschef Luis Rubiales, der die Spielerin Jennifer Hermoso nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2023 ohne ihre Zustimmung auf den Mund küsste, zog sich Iglesias aus Protest zeitweise aus dem Nationalteam zurück.
Wer gewinnt das WM-Finale?
Der Angreifer hat ebenso deutlich gegen Rassismus und Homophobie Stellung bezogen, sich auch zum Gaza-Konflikt öffentlich geäußert. Vor dem Endspiel zeigt er sich jedoch verhalten: „Ich glaube nicht, dass dies der richtige Zeitpunkt ist, um Kontroversen zu schüren.“ Er sei sich seiner eingeschränkten Möglichkeiten bewusst, um „bestimmte Dinge anzugehen“. (red)
