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Sorge um „ungesunde“ BeziehungWer ist die junge Blondine an der Seite von Trump?

Natalie Harp an der Seite von US-Präsident Donald Trump an Bord der „Marine One“ auf dem South Lawn des Weißen Hauses (im April 2026).

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Natalie Harp an der Seite von US-Präsident Donald Trump an Bord der „Marine One“ auf dem South Lawn des Weißen Hauses (im April 2026).

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Wer ist die Blondine, die regelmäßig in Trumps Nähe zu sehen ist, wie zuletzt am Freitag beim FIFA-Empfang im Trump Tower? 

Sie ist die treue Gehilfin an Trumps Seite: Die 34-jährige Natalie Harp tauchte auch am Freitag bei einem FIFA-Empfang im Trump Tower auf – strahlend neben ihrem Chef, dem US-Präsidenten.

Harp, eine konservative ehemalige Fernsehmoderatorin, arbeitet als persönliche Assistentin für Trump. Sie gehört längst zum festen Personal in seinem engsten Umfeld. Auf Fotos von der FIFA-Veranstaltung in Manhattan sieht man sie breit grinsend in der Nähe des Präsidenten. Der Anlass: Ein Empfang mit etwa 300 Gästen, unter ihnen auch FIFA-Präsident Gianni Infantino. Trump stand im Mittelpunkt – und Harp war immer ganz in seiner Nähe.

Der „menschliche Drucker“

Harps Rolle wird von US-Medien oft etwas abwertend mit dem Begriff „menschlicher Drucker“ beschrieben: Sie folgt dem betagten Präsidenten, oft mit einem Laptop, einem Telefon und einem kleinen mobilen Drucker, zeigt ihm verschiedene Geschichten und Social-Media-Beiträge, führt Internetrecherchen durch – auf Trumps Wunsch. Zudem hat sie Berichten zufolge einen großen Anteil daran, was Trump auf seinen Social-Media-Kanälen teilt.

Trump und Harp loben sich regelmäßig gegenseitig ausgiebig: Der Präsident hat Harp immer wieder als eine seiner „loyalsten Mitarbeiterinnen“ gepriesen.

Das jüngst erschienene Buch „Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump“ der Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan liefert nicht nur außergewöhnliche Einblicke in die Entscheidungsfindung im Weißen Haus. Sondern geht auch ausführlicher auf diese Beziehung zwischen Trump und seiner Assistentin ein. 

Harp folge ihrem Chef den ganzen Tag ehrerbietig, wird dort beschrieben. Sie kümmere sich nur um seine Bedürfnisse, schreibe Diktate und würde ihm nur positive Berichte aus der rechtsgerichteten US-Presse vorlegen, um ihn bei Laune zu halten. Das scheint Trump zu gefallen. Er habe demnach gegenüber anderen Mitarbeitern sogar gesagt, dass sie ihn „genauso sehr liebt wie seine Frau und Kinder“. Und auch das habe er über Harp gesagt: „Ihr werdet alle gehen und Geld verdienen. Sie wird mich niemals verlassen.“

Sorge um eine „ungesunde“ Beziehung

In einer persönlichen, schwärmerischen Notiz soll Harp zudem an ihren Chef geschrieben haben: „Du bist alles, was für mich zählt.“ Autorin Swan beschrieb einige von Harps Notizen an den Präsidenten als „merkwürdig“ und „intim“.

Kein Wunder, dass Harps Bruder Preston die Beziehung eher kritisch sieht. Er sagte der „Daily Beast“, dass seine Schwester sich in einer „sehr ungesunden“ Beziehung mit Trump befinde und von seinen rechtsgerichteten Positionen beeinflusst werde. Sie sei wie eine Art „Trump-Fanclub“.

Das Weiße Haus dementiert seine Aussagen: Harp sei loyal, arbeite hart, sei allseits geschätzt. Fest steht aber: Sie ist weit mehr als nur eine Sekretärin. Auch wenn sie nicht zu Trumps Familie gehört, scheint sie eine enge Vertraute zu sein – dem Präsidenten näher als die meisten anderen Mitarbeiter. Was genau ihre Aufgabe im Weißen Haus ist, wird wohl ein Rätsel bleiben. (mg)

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