Argentinien hat seine Rüpel-Taktik nach dem Sieg gegen England auch im Finale gegen Spanien fortgesetzt – zum Entsetzen einiger TV-Experten.
„Widerwärtige Sportler“ARD-Experte poltert nach Eklat im WM-Finale

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Argentinien hat es wieder getan! Nach dem Brutalo-Auftritt gegen England setzte das Team unter Trainer Lionel Scaloni auch im WM-Finale auf einen unfairen Matchplan.
Der zog es offensichtlich vor, nahezu jeden Zweikampf mit den Spaniern am Rande der Legalität durchzuziehen. Ganz nach dem Motto: Solange der Schiedsrichter dem kein Ende bereitet, ist hier ein Vorteil rauszuholen. Etliche Tritte und Schubser waren die Folge.
Hitzlsperger: Argentinier als „Rüpel ohne Gespür für den schönen Sport“
ZDF-Experte Christoph Kramer sah den Bogen in seiner Analyse überspannt, appellierte an die jüngeren TV-Zuschauer, dass die Argentinier keine Vorbilder seien. „Das war schon ein bisschen drüber“, kommentierte Kramer – allerdings noch recht zaghaft.
Wesentlich härter ging der ehemalige Nationalspieler Thomas Hitzlsperger mit den Argentiniern ins Gericht!
Als Fußball-Experte für die ARD waren seine WM-Einsätze bereits abgeschlossen. Das Finale, das am Sonntagabend (19. Juli) im ZDF und auf MagentaTV übertragen wurde, verfolgte der ehemalige Fußballprofi aber natürlich aufmerksam und teilte seine Einschätzungen auf der Plattform X.
„Ich dachte, die paraguayische Mannschaft wäre übel, aber Paredes, E. Fernández, Otamendi und der ganze Rest – widerwärtige Sportler“, empörte sich der 44-Jährige dort ganz offen.
Es sollte auch nicht sein einziger Kommentar zum fies geführten WM-Finale der Argentinier bleiben. Hitzlsperger ließ gleich eine ganze Tirade an X-Kommentaren los. „Messi ist ein Genie am Ball, die meisten seiner Teamkollegen sind Rüpel ohne Gespür für den schönen Sport – viva España“, so der TV-Experte und Fußball-Analyst.
Nach dem Endspiel, das Spanien mit 1:0 nach Verlängerung für sich entschieden hatte, war es auf dem Feld zu einem handfesten Eklat gekommen. Leandro Paredes hatte nach der Niederlage komplett die Fassung verloren und war auf mehrere Spanier losgegangen, weshalb er sich nach dem Abpfiff noch die Rote Karte einhandelte.
Ähnlich wie auch Christoph Kramer es im ZDF getan hatte, richtete der frühere Stuttgart-Profi deshalb auch einen Appell an die fußballspielende Jugend, indem er Weltmeister Spanien für sein Spiel lobte und Argentinien kritisierte.
„Wenn du ein junger, aufstrebender Fußballspieler bist – diese spanische Mannschaft hat bewiesen, dass man ein hervorragender Fußballspieler sein und gleichzeitig Klasse haben kann. Strebe danach – nach nichts anderem. Man muss nicht böse sein, um zu gewinnen“, unterstrich Hitzlsperger.
