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Aufsehen bei SiegerehrungWM-Star verweigert Trump den Handschlag

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Donald Trump ließ sich zum Abschluss der WM 2026 seinen großen Moment nicht nehmen. Ein Argentinier hatte bei der Siegerehrung aber keine Lust auf den Handshake mit dem US-Präsidenten.

Wie erwartet drängte sich Donald Trump (80) bei der Siegerehrung nach dem WM-Finale in den Fokus, nach dem peinlichen Auftritt ein Jahr zuvor bei der Klub-Weltmeisterschaft hielt sich der US-Präsident für seine Verhältnisse allerdings dieses Mal zurück.

Auch ZDF-Kommentator Oliver Schmidt (54) gab zu, dass Trump den entscheidenden Moment nicht komplett vereinnahmt habe, zufrieden war aber auch er nicht mit dem Auftritt im Finalstadion von New York. Ein Argentinier zeigte dem Präsidenten sogar mit verweigertem Handschlag, was er von ihm hält.

Donald Trump bei WM-Siegerehrung im Mittelpunkt

Als die Argentinier nach dem verlorenen Endspiel mit hängenden Köpfen zur Siegerehrung schritten, schüttelte der gesamte Kader zunächst Fifa-Boss Gianni Infantino und dann Trump die Hände, es folgten Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum (64) sowie eine Schar von Funktionären.

Innenverteidiger Cristian Romero (28) ließ sich von Infantino die Silbermedaille umhängen, machte dann bewusst zwei schnelle Schritte an Trump vorbei. Der Abwehrspieler marschierte derart entschieden am mächtigsten Mann der Welt vorbei, dass er sogar beinahe auch an der neben ihm stehenden Sheinbaum vorbeigeschritten wäre (zu sehen im Video oben bei Min. 0:55).

Für das mexikanische Staatsoberhaupt machte er aber extra noch mal einen Schritt zurück und reichte auch ihr die Hand. Trump dagegen würdigte Romero keines Blickes.

In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich Videos der Szene blitzschnell und sorgten für Aufsehen. Der Gaucho-Verteidiger wurde daraufhin von vielen Fans für die klare Kante gefeiert, teils aber auch mit dem Vorwurf mangelnder Umgangsformen kritisiert.

Ein Anhänger forderte beim Kurznachrichtendienst X dagegen „stehende Ovationen“ für „Cuti“, wie der Verteidiger in seiner Heimat genannt wird. „Danke Cuti! Eine solche Geste in einer ungerechten Welt wie unserer heutigen ist unermesslich viel wert“, freute sich ein anderer Fan.

Romero war bei Argentiniens Marsch zu Platz zwei unumstrittene Stammkraft, hatte in allen Spielen bis auf das bedeutungslose letzte Gruppen-Duell gegen Jordanien (3:1) in der Startformation gestanden. Im Finale wurde er nach 70 Minuten verletzt ausgewechselt, kassierte auf der Ersatzbank später aber noch die Gelbe Karte wegen Meckerns.

Shakira (Zweite von rechts) hatte in der Halbzeitshow des WM-Finales einen Auftritt. (Bild: 2026 Getty Images/Lars Baron)
WM-Fans sauer
Hat der ZDF-Kommentator die Halbzeit-Show „zugequatscht“?