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Sein Spind war schon geräumtFC-Konkurrent hofft doch wieder auf Sorgen-Stürmer

Victor Boniface klatscht mit Einlaufkindern von Werder Bremen ab.

Copyright: IMAGO / Claus Bergmann

Victor Boniface könnte bei Werder Bremen überraschend doch noch eine Rolle spielen.

Eigentlich war sein Fußballjahr beendet, der Schrank ausgeräumt. Jetzt die Kehrtwende für Leihgabe Victor Boniface.

Entwickelt sich einer der größten Transfer-Flops der jüngeren Vergangenheit bei Abstiegskandidat Werder Bremen doch noch zum Guten?

Zu Beginn des Jahres wurde der von Bayer Leverkusen geliehene Angreifer Victor Boniface (25) in Innsbruck am lädierten Knie operiert. Ein Schaden am Knorpel und die Auswirkungen einer Kollision beim Training machten den Eingriff unumgänglich.

Comeback von Boniface gibt Thioune neue Optionen

Bremens Leiter der Profiabteilung, Peter Niemeyer, äußerte sich nach der OP: „Aufgrund des Rehaprozesses gehen wir nicht mehr davon aus, dass Victor in dieser Saison noch für Werder zum Einsatz kommt.“ Gedanklich verabschiedeten sich die Grün-Weißen schon von ihrem Leih-Stürmer.

Aber die Lage hat sich komplett gewendet! Am Dienstag wird die Leihgabe wieder in Bremen erwartet, um sich dort mit individuellem Training an ein Comeback heranzutasten. Das berichtet „bild.de“.

Fallen die medizinischen Tests am Dienstag genauso gut aus wie die Operation und die beendete Reha in Leverkusen, ist eine baldige Rückkehr des Double-Gewinners von 2024 ins Teamtraining möglich.

Ab Ende April könnten dann sogar Bundesliga-Spiele wieder drin sein. Ein Physiotherapeut von Werder hatte sich bei einer Stippvisite in Leverkusen schon einen guten Eindruck vom Zustand des Angreifers verschafft und sein Okay gegeben.

Für Coach Daniel Thioune bedeutet das Comeback des bisher erfolglosen Stürmers (elf Spiele, null Tore) neue Alternativen im Saison-Endspurt. Im Verein geht man davon aus, dass Boniface wenigstens für kurze Spielzeiten eine große Unterstützung sein könnte.

Dabei hatte der Nigerianer seinen Spind im Weserstadion schon leergeräumt. Jetzt wird er vielleicht auf den letzten Metern der Spielzeit doch noch zum entscheidenden Faktor.

Seine Rückkehr wäre besonders wertvoll, weil mit Keke Topp (22) ein weiterer Angreifer für sechs bis acht Monate nicht zur Verfügung steht. Er wurde nach seinem Kreuzbandriss, den er sich im Training zugezogen hatte, erfolgreich in Innsbruck operiert. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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