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Nächster FC-GegnerBundesliga-Boss spricht über angezählten Trainer

Bei Eintracht Frankfurt geht es unter Riera nicht so richtig voran. Der Sportchef will die Arbeit des Spaniers aber nur „mittel- bis langfristig“ bewerten.

Anfang Februar trat er an, um Eintracht Frankfurt zu stabilisieren und ins internationale Geschäft zu führen. Gerade mal zwei Monate später wird Trainer Albert Riera von örtlichen Medien bereits öffentlich angezählt und steht in der Kritik.

Frankfurts Sportvorstand Markus Krösche hat Riera nun aber vor dem nächsten Spiel gegen den 1. FC Köln (Ostersonntag, 17.30 Uhr) gegen aufkommende Kritik verteidigt. „Albert sagt, was er denkt. Das polarisiert, aber damit kann er umgehen. Er ist überzeugt von dem, was er tut und wie er Fußball spielen lassen will“, sagte der 45-Jährige in einem Interview der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

Keine Europa-Ansage an Frankfurt-Trainer Riera

Die Verbindung zur Mannschaft sei absolut intakt, versicherte Krösche: „Er kommt gut mit den Jungs klar.“ Sky hatte vergangene Woche berichtet, dass der interne Gegenwind für den früheren spanischen Nationalspieler bereits spürbar zugenommen habe, auch der Rückhalt beim Team schwinde.

Die Eintracht belegt derzeit nur den siebten Platz in der Fußball-Bundesliga und setzte zuletzt durch die Niederlage in Mainz ihre Auswärtsmisere fort. Zudem irritierte der spanische Coach immer wieder mit seinen Aussagen. Der 43-Jährige hatte Anfang Februar sein Amt am Main angetreten.

„Albert wird nicht daran gemessen, ob wir am Ende der Saison die internationalen Plätze erreichen“, sagte Krösche, versuchte seinem Coach damit den kurzfristigen Ergebnis-Druck zu nehmen.

„Wir bewerten, wie wir Fußball spielen, wie sich die Mannschaft weiterentwickelt. Es ist klar: Wir wollen die internationalen Plätze erreichen. Aber die Arbeit eines Trainers kann man nur mittel- und langfristig bewerten.“ (dpa/bc)

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