Schlechte Stimmung bei der Schweiz! Im WM-Kader rumort es heftig. Kapitän Granit Xhaka sieht sich heftigen Vorwürfen ausgesetzt.
Schweizer WM-KriseHeftige Vorwürfe gegen Xhaka – „geht in toxische Richtung“

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Ist Granit Xhaka bei der Schweiz ein Stimmungskiller?
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Sorgt Granit Xhaka für ein „toxisches“ Umfeld im Schweizer Nationalteam? Wie die Boulevardzeitung Blick auf Grundlage von „mehreren Quellen“ berichtet, sollen einige Spieler der Eidgenossen aufgrund der strengen Ansagen des Anführers „verunsichert sein oder sich nicht wohlfühlen im Camp“.
Xhaka hatte seine Mitspieler nach dem verpatzten WM-Auftakt gegen Katar (1:1) scharf kritisiert und unter anderem gefordert, die „Nati“ müsste „mit beiden Beinen auf den Boden kommen“.
Granit Xhaka: „Wir müssen nicht über den Titel reden“
Der 33-Jährige, 2024 deutscher Meister mit Bayer Leverkusen, ist der Kapitän und klare Leader bei den Schweizern. Schon nach der WM-Generalprobe gegen Australien (1:1) hatte er Kritik geübt, sich selbst dabei aber nicht ausgenommen.
Nach dem enttäuschenden Remis gegen den Außenseiter Katar legte er nach und mahnte fehlende Disziplin an. Es gehe darum, „die Realität zu verstehen. Wir müssen nicht über den Titel reden oder über die beste WM der Geschichte. Wir sind aktuell nicht so weit!“
Im Camp soll es laut Blick nun „zu viel Negativität“ geben, „die die Stimmung im Team beeinträchtigt“. Zudem soll es in eine „toxische Richtung“ gehen. Xhaka, mittlerweile beim FC Sunderland in der Premier League unter Vertrag, sei innerhalb des Teams und im Training sehr kritisch.
Die ambitionierten Schweizer treffen in ihrem zweiten Gruppenspiel am Donnerstag (21.00 Uhr MESZ/MagentaTV) in Los Angeles auf Bosnien und Herzegowina. Die Eidgenossen wollen bei einer WM zum vierten Mal in Folge die K.o.-Runde erreichen. (sid)
