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Eklat bei WMVon Bellingham gehauen – jetzt geht er nach England

Bei der WM legte er sich mit den englischen Top-Spielern an. Nun zieht es Valentin Barco ausgerechnet in die Premier League.

Der Transfer von Valentin Barco zum FC Chelsea ist offiziell. Der Argentinier, der sowohl im Mittelfeld als auch links in der Abwehr spielen kann, hat einen XXL-Vertrag bis 2033 unterschrieben. Er wechselt vom Partnerverein Straßburg nach London.

Barco geriet letzten Monat in die Schlagzeilen, als er sich nach dem Ausscheiden Englands im WM-Halbfinale mit Jude Bellingham anlegte. Er hatte bei dem Turnier zwar nur einen einzigen Kurzeinsatz, machte sich bei den „Three Lions“ aber dennoch äußerst unbeliebt.

Handgemenge mit Bellingham nach dem Spiel

Im Halbfinale rannte der junge Argentinier nach dem späten Ausgleichstor durch Enzo Fernandez zunächst provokant über das Spielfeld – als Ersatzspieler. 

Direkt vor den Augen einiger englischer Akteure lief er vorbei und schien sie zu verspotten, was John Stones dazu veranlasste, ihn wegzuschubsen. Auch nach dem entscheidenden Tor von Lautaro Martinez tauchte Barco wieder auf dem Rasen auf. Es heißt, der Neuzugang von Chelsea habe die englische Ersatzbank über die komplette Spieldauer hinweg aufgestachelt. Das berichtet „Daily Mail“.

Bellingham reagierte auf diese Provokationen und gab dem 22-Jährigen nach Spielende einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. Das löste ein Handgemenge auf dem Spielfeld aus.

Aufgrund seiner Beteiligung an der Weltmeisterschaft wird Barco erst verspätet ins Training bei seinem neuen Verein einsteigen. Sein Europa-Abenteuer startete 2024 bei Brighton, die 7,4 Millionen Pfund für ihn zahlten. An der englischen Südküste konnte er allerdings nicht Fuß fassen. Danach wurde er an den FC Sevilla und später an Straßburg ausgeliehen.

Ein fester Wechsel nach Straßburg erfolgte im Juli 2025. Dort beeindruckte er in Frankreich so sehr, dass seine Mannschaft die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb schaffte. Seine zwölf Scorerpunkte in der vergangenen Spielzeit brachten ihm einen Platz im WM-Aufgebot Argentiniens ein. In der Endrunde spielte er dann nur 19 Minuten im Gruppenspiel gegen Jordanien.

Sein Transfer zur Stamford Bridge wurde nach dem Weggang von Spanien-Weltmeister Marc Cucurella zu Real Madrid vollzogen. Gleichzeitig führt Chelsea noch Gespräche mit Rayo Vallecano wegen des Linksverteidigers Pep Chavarria. 

Es bleibt abzuwarten, wie die englischen Fans, vor allem abseits von seiner neuen Heimstätte an der Stamford Bridge, auf Barco reagieren. Der angesprochene Cucurella kann jedenfalls ein Lied davon singen, was passiert, wenn man sich bei einem Turnier bei den Fans einer Fußball-Nation unbeliebt macht. Der „Hand-Spanier“ wird seit seinem nicht geahndeten Handspiel im EM-Viertelfinale gegen Deutschland hierzulande noch immer ausgepfiffen. (red)

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