In den vergangenen Wochen und Monaten tauchten immer wieder Gerüchte um Jürgen Klopp und Real Madrid auf. Bei einer Pressekonferenz am Montag bezog der ehemalige Coach Stellung und wurde deutlich.
„Irgendeinen Dreck schreiben“Klopp platzt wegen Trainer-Gerüchten der Kragen

Copyright: Felix Hörhager/dpa
Thomas Müller, (l-r) Jürgen Klopp und Mats Hummels stehen bei der Pressekonferenz von Telekom mit der Vorstellung des Konzeptes für die Fußball-Weltmeisterschaft auf der Bühne.
Jetzt ist aber mal gut! Jürgen Klopp hat den andauernden Mutmaßungen über einen möglichen Job bei Real Madrid ein für alle Mal einen Riegel vorgeschoben.
Der ehemalige Star-Trainer nutzte einen Pressetermin in der bayerischen Landeshauptstadt, um mit den kursierenden Meldungen aufzuräumen. Anlass war die Präsentation der WM-Expertenrunde von MagentaTV.
Auch DFB-Posten für Klopp kein Thema
Die ständigen Falschmeldungen gingen Klopp sichtlich auf die Nerven. „Ich weiß nicht, wann ist eine Nachricht eine Nachricht? Wenn irgendjemand ein Blatt Papier nimmt und was draufschreibt oder wenn irgendwas dran ist?“, wollte er von den Anwesenden wissen.
Er machte unmissverständlich deutlich, dass es absolut keine Verbindung zum spanischen Spitzenverein gab: „Die haben nicht einmal angerufen, nicht ein einziges Mal. Mein Berater ist auch da, den könnt ihr auch fragen. Bei dem haben sie auch nicht angerufen.“ Das berichtet „t-online“.
Das alles sei für ihn „nur Blödsinn“, meinte Klopp und wunderte sich, ob hinter solchen Nachrichten „KI ist oder ob da irgendwelche Menschen dahinter sitzen – einfach irgendeinen Dreck schreibt“. Der spanische Verein sucht nach dem Rauswurf von Xabi Alonso einen Nachfolger für die Trainerbank. Klopp ergänzte mit einem Lächeln: „Und Atlético Madrid übernehme ich auch noch – gleichzeitig am besten.“
Er bezog ebenfalls Stellung zu seiner aktuellen Position bei der Red Bull GmbH, die er seit Januar 2025 als Global Head of Soccer innehat, sowie zu einem potenziellen Job als Nationaltrainer. Ein frühzeitiger Abschied von Red Bull sei für ihn ausgeschlossen. „Ich gedenke nicht, in den Sack zu hauen“, bekräftigte er und fügte hinzu, dass diese Meldungen von den „gleichen Deppen“ verfasst worden seien.
Die Rolle des Bundestrainers als Erbe von Julian Nagelsmann ist für ihn momentan auch keine Option. „Im Moment denke ich da natürlich gar nicht drüber nach, es gibt zum Glück auch keinen Grund dafür“, erklärte der 58-Jährige. Er reagierte damit auf die hypothetische Frage, was passiere, falls Nagelsmann nach einer misslungenen Weltmeisterschaft seinen Posten räumen müsste.
Ein Comeback als Trainer wollte er für die Zukunft jedoch nicht komplett ausschließen. „Ich habe das Rentenalter noch nicht erreicht“, stellte Klopp klar. „Wer weiß, was da noch kommt in den nächsten Jahren. Aber geplant ist diesbezüglich gar nichts.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

