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RB-Beben um WernerSportchef Schäfer weicht bei Trainer-Frage plötzlich aus

Ole Werner (r) und Marcel Schäfer (l)

Copyright: Robert Michael/dpa

Neuer Vertrag für Ole Werner? Sporchef Marcel Schäfer (l) hat keine Eile. (Archivbild)

Trotz CL-Quali: Wackelt der Trainerstuhl bei RB Leipzig?

Wackelt der Trainerstuhl bei RB Leipzig? Die Zukunft von Ole Werner (38) beim Fußball-Bundesligisten scheint plötzlich offen. In einem Interview mit der „Sport-Bild“ klang Sportchef Marcel Schäfer (41) auf einmal viel zögerlicher, was eine schnelle Vertragsverlängerung angeht.

„Der Prozess der Saisonanalyse und der Ausblick auf die Zukunft werden sicher noch etwas dauern“, so die Aussage des 41-Jährigen. Er ergänzte: „Wir haben auch gar keinen Druck, weil Ole ja noch bis 2027 unter Vertrag steht.“ Das hört sich nicht mehr nach dem vollen Vertrauen an, das man ihm bisher entgegenbrachte.

Schäfers überraschende Wende

Diese neuen Töne sind eine Überraschung. Schäfer hatte sich nach dem Erreichen der Champions League noch viel forscher geäußert. „Er ist ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs. Wir haben immer ein Interesse daran, eine erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen“, so die Worte des früheren Profis vor etwa einem Monat. Eine klare Kehrtwende.

Kürzlich hatten „Bild“ und Sky gemeldet, dass es in der Konzernzentrale von Investor Red Bull Skepsis gegenüber Werner gebe – Schäfer selbst aber für eine Verlängerung sei. Jetzt bewertete der Manager die Leistung des Coaches mit einer Aussage, die viel Raum für Spekulationen lässt: „Mit seiner Ruhe und Sachlichkeit hat er uns in der Phase, in der wir waren, sehr gutgetan.“ Eine Formulierung in der Vergangenheit, die stutzig macht.

Oliver Mintzlaff und Jürgen Klopp

Copyright: Jan Woitas/dpa

Aufsichtsratschef Oliver Mintzlaff und Jürgen Klopp zweifeln offenbar an Leipzig-Trainer Werner. (Archivbild)

Schäfer ließ die Chance verstreichen, sich angesichts der Gerüchte eindeutig hinter Werner zu stellen. Der Trainer selbst hatte nach dem finalen Spiel der Saison noch unterstrichen, dass er sich in Leipzig sehr wohl fühlt. „Ich glaube, dass wir einen guten Job gemacht haben. Dass wir die Punkte, die wir als Aufgabe mit in die Saison genommen haben, erfüllt haben. Schauen wir mal, was der Sommer bringt“, meinte der Coach.

Trotz starker Bilanz: Werner-Zukunft offen

Dabei ist Werners Bilanz eigentlich stark: Der 38-Jährige kam letzten Sommer von Bremen und bewältigte den Umbruch im Kader mit Erfolg. Er gab dem Team eine frische Spielphilosophie. Mit dem dritten Tabellenplatz erreichte Werner das Ziel von Aufsichtsratsboss Oliver Mintzlaff, den Einzug in die Königsklasse zu sichern. RB holte 65 Punkte und schrammte damit nur knapp am Vereinsrekord (zwei Zähler mehr) vorbei. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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