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Heldt-Gerüchte bei RB Leipzig legt sich auf neuen Sportdirektor fest – ein Kandidat raus

Horst Heldt fährt sich bei einer Pressekonferenz des 1. FC Köln mit den Händen durch das Gesicht.

Horst Heldt, hier im Oktober 2020 bei einer Pressekonferenz des 1. FC Köln, wird mit RB Leipzig in Verbindung gebracht.

RB Leipzig hat auf der Suche nach einem neuen Sportdirektor einen Durchbruch erzielt. Wer der neue Mann ist und wann er anfangen kann, ist allerdings noch offen.

Leipzig. Wer soll RB Leipzig als Sportdirektor in eine erfolgreiche Zukunft führen? Zuletzt kursierten gleich mehrere Namen im Umfeld des Brause-Klubs, der noch immer den passenden Nachfolger für den nach Frankfurt abgewanderten Markus Krösche (41) sucht. Jetzt haben die Sachsen ihren Mann offenbar an der Angel.

„Wir haben einen, auf den wir uns konzentrieren", verriet Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (46), der den neuen Sportdirektor möglichst am 1. Januar 2022 präsentieren möchte. Im schlechtesten Fall wäre aber auch ein Einstiegstermin ein halbes Jahr später am 1. Juli zu Beginn der kommenden Saison vorstellbar.

Mario Gomez bei RB Leipzig kein Thema als Sportdirektor

Einer der gehandelten Kandidaten wird es aber definitiv nicht: Ex-Nationalspieler Mario Gomez (36) ist für den vakanten Posten kein Thema, wie Mintzlaff bestätigte. Zuvor hatten sich beide Seiten zwar ausgetauscht, allerdings über eine Zusammenarbeit in anderer Konstellation.

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Stuttgarts Mario Gomez läuft nach seinem letzten Profispiel mit Schuhen in der Hand aus der Mercedes-Benz Arena.

Mario Gomez am 28. Juni 2020 nach seinem letzten Spiel für den VfB Stuttgart. Jetzt ist der Ex-Nationalspieler ein Thema bei RB Leipzig.

„Mario Gomez ist für uns grundsätzlich eine interessante Persönlichkeit, weil er jemand ist, der eine Ausstrahlung hat, der viel erlebt hat, der die Champions League gewonnen hat, der Höhen und Tiefen durchschritten hat“, erklärte der RB-Boss. Womöglich ließe sich für Gomez sogar eine neue Stelle innerhalb der Klub-Strukturen schaffen, hieß es zuletzt.

Horst Heldt und Thomas Hitzlsperger im Kandidatenkreis bei RB Leipzig

Noch im Rennen um den Sportdirektor-Posten sind dagegen zwei erfahrenere Anwärter, die zuletzt bereits mit RB in Verbindung gebracht worden waren: Der frühere Kölner Sport-Boss Horst Heldt (51) sowie Thomas Hitzlsperger (39), dessen Aus beim VfB Stuttgart bereits beschlossen ist.

Dass RB womöglich erst im Juli mit dem neuen Mann plant, spricht allerdings eher gegen Heldt, der nach dem Abschied in Köln auch sofort verfügbar wäre – sofern er nicht auf eine halb- oder sogar ganzjährige Auszeit bestehen sollte.

Hitzlsperger steht dagegen offiziell noch bis Oktober 2022 in Stuttgart unter Vertrag, könnte also nur bei entsprechenden Verhandlungen schon früher den Posten als Vorstandsvorsitzender räumen. Das würde es dem VfB erlauben, die Nachfolge bereits mit viel Vorlaufzeit vor der Saison 2022/2023 zu organisieren.

RB Leipzig zieht auch ohne Sportdirektor positive Transfer-Bilanz

In Leipzig führten nach dem Krösche-Abgang zuletzt Christopher Vivell (Technischer Direktor) sowie Florian Scholz (kaufmännischer Leiter Sport und Medienchef) in einer Doppelspitze die Geschäfte – mit Erfolg:

Mintzlaff sprach am Montag vom „mit Abstand besten Transferfenster“ des Klubs und lobte dabei vor allem die Prozesse und Abläufe im Sommer. Um qualifizierte Mitarbeiter müsste sich der neue starke Mann in Leipzig jedenfalls keine Sorgen machen. (bc)

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