Der Saisonstart ging voll daneben, jetzt zieht Hoffenheim die Konsequenzen. Für die daheimgebliebenen Profis heißt es: Schwitzen statt entspannen!
Nach Pleiten-SerieHoffenheim-Boss streicht freie Tage für TSG-Profis
Bei der TSG Hoffenheim ist spätestens mit der 1:3-Pleite bei Aufsteiger Paderborn die gute Laune verflogen.
Ein miserabler Auftakt in die Saison mit drei verlorenen Spielen bei vier Einsätzen zwingt die Vereinsführung zum Handeln. Eine unmissverständliche Botschaft geht an alle Profis, die keine Länderspielverpflichtungen haben: Die geplante Freizeit fällt aus.
TSG-Boss Schicker: Bloß nicht aus dem Takt kommen
18 Spieler sind für ihre Nationalmannschaften unterwegs, doch die restlichen sechs Profis müssen in Sinsheim ran. Damit das Training stattfinden kann, füllt man die Gruppe einfach mit Nachwuchskräften aus der U23 auf. Da gibt es kein Vertun. Das berichtet „bild.de“.
Der Chef von Hoffenheim, Andi Schicker (40), begründet diesen harten Schritt. Der 40-jährige Österreicher will keine Sekunde vergeuden und stellt unmissverständlich fest: „Die Jungs werden genauso weiter trainieren. Es ist jetzt einfach wichtig, dass wir den Rhythmus definitiv aufrechterhalten.“
Hintergrund der strengen Vorgabe ist der besondere Terminkalender, der dem Verein gleich zwei Wochenenden ohne Pflichtspiel verschafft. Anstatt zu pausieren, soll an den Schwachstellen gefeilt werden. Ein eng getakteter Plan soll sicherstellen, dass die Mannschaft im Fluss bleibt.
„Wir werden an den zwei Freitagen jeweils Testspiele bestreiten“, kündigt Schicker an. Diese Zeit müsse genutzt werden, selbst mit einem kleineren Team. In Sinsheim lautet das Motto daher eindeutig: Malochen statt relaxen, damit es nach der Länderspiel-Unterbrechung endlich wieder aufwärtsgeht. (red)
