Paukenschlag in Madrid: José Mourinho kehrt zurück!
Paukenschlag in MadridStar-Trainer kehrt für 15 Millionen Euro zu den Königlichen zurück

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Kehrt zu Real Madrid zurück: José Mourinho. (Archivbild)
Eine echte Bombe auf dem europäischen Fußballmarkt! Der berühmte Coach José Mourinho (63) übernimmt ein zweites Mal in seiner Laufbahn das Ruder beim spanischen Rekordchampion Real Madrid. Sein vorheriger Verein, Benfica Lissabon, machte die Nachricht über den Dienst X (ehemals Twitter) öffentlich.
Und die Königlichen greifen für diese Rückholaktion tief in die Tasche: Der Portugiese wird für eine stattliche Gebühr von 15 Millionen Euro freigegeben. Laut Benfica hat Mourinho der Vereinbarung zugestimmt. Der Club sprach seinem scheidenden Trainer seinen Dank aus.
Die erste Amtszeit: Titel, aber auch heftiger Zoff
Die Entwicklung ist keine völlige Sensation. Schon Ende Mai gab es Gerüchte in der Sportpresse über ein mögliches Comeback. Zwischen 2010 und 2013 stand Mourinho bereits an der Seitenlinie der Madrilenen. In dieser Phase holte er 2011 den spanischen Pokal und sicherte sich 2012 den Meistertitel. Das genügte den enormen Erwartungen bei Real aber nicht – seine Amtszeit fand nach internen Querelen ein unschönes Ende.
Die erneute Wahl von Präsident Florentino Pérez (79) am letzten Sonntag hat den Boden für dieses Comeback bereitet. Der Bau-Tycoon gilt als großer Befürworter des erfahrenen Trainers. Zum ersten Mal seit langer Zeit sah sich Pérez einem Herausforderer gegenüber, konnte sich jedoch mit circa 65 Prozent der Stimmen deutlich behaupten.
Madrid als Trainer-Schleudersitz
Der 63-jährige Portugiese übernimmt in der spanischen Hauptstadt den Posten von Alvaro Arbeloa. Unter seiner Führung fanden die Königlichen nicht zu alter Stärke zurück und beendeten die Saison komplett ohne Trophäe. Das Aus in der Königsklasse kam im Viertelfinale gegen den FC Bayern München, und in der Liga musste man sich wieder dem Erzfeind FC Barcelona geschlagen geben.
Sein Abgang wurde von Arbeloa schon im Mai verkündet und ist nun vom Verein bestätigt worden. Aber das ist noch nicht alles: Er ist nicht der einzige Coach, der in der letzten Spielzeit bei den Königlichen gescheitert ist. Real startete die Saison tatsächlich mit Xabi Alonso, dem ehemaligen Meistermacher von Bayer Leverkusen. Für die Mittelfeld-Legende war das Abenteuer aber nach nur sechs Monaten vorbei. Es kursierten ständig Meldungen über Streitigkeiten mit Top-Akteuren, darunter der schillernde Vinícius Junior. (dpa/red)
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