Wer wird Trainer bei Eintracht Frankfurt? Peter Neururer hofft, dass sich eine der gehandelten Optionen nicht konkretisiert.
Trainer-Kandidat in FrankfurtNeururer wettert: „Der hat mit Fußball nichts zu tun“
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Die Trainersuche bei Eintracht Frankfurt läuft, von Hochtouren kann vier Tage nach dem Aus von Dino Toppmöller (45) allerdings keine Rede sein.
Seit Sonntag werden mehrere Kandidaten bei den kriselnden Hessen gehandelt, doch wirklich konkret wurde es bisher nicht. Dadurch gilt es als sicher, dass das Interims-Duo Dennis Schmitt (32) und Alex Meier (43) auch das Bundesliga-Spiel am Samstag (24. Januar 2026) gegen die TSG Hoffenheim übernehmen wird.
Peter Neururer kritisiert Karriere-Entscheidung
Krösche sucht dem Vernehmen nach einen erfahrenen Trainer für die Mission Europapokal, der den Eintracht-Weg der Entwicklung junger Spieler und des offensiven Fußballs mitgeht. Kurzfristig muss der neue Mann aber die Spieler wieder aufbauen, ihnen defensiv eine vernünftige Struktur und Disziplin einimpfen.
Als geeigneter Coach wird seit dem Moment der Toppmöller-Entlassung Marco Rose (49) gehandelt, doch restlos überzeugt scheint Sport-Boss Markus Krösche (45) von dieser Lösung nicht. Noch soll es laut „Bild“ keine Kontakte zu RB Leipzig geben, wo Rose nach seiner Freistellung offiziell weiter unter Vertrag steht.
Ebenfalls gehandelt wurde zuletzt der frühere Bundesliga-Profi Matthias Jaissle (37), der vor zwei Jahren mit einem Mega-Vertrag zu Al-Ahli in Saudi-Arabien gelotst wurde. Das Trainer-Talent entschied sich angesichts eines Jahresgehalts von zehn Millionen Euro netto gegen sportliche Perspektive und für ein Salär, das einem Lottogewinn gleicht.
Für Trainer-Urgestein Peter Neururer (70) ist der Name Jaissle für jeden ambitionierten Verein daher keine Option. Als Sky-Kommentator Christian Straßburger (36) seinen Namen am Mittwoch im Sport1-Fantalk nannte, geriet Neururer direkt in Rage.

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Geht es nach Peter Neururer, darf Matthias Jaissle bei Eintracht Frankfurt kein Trainer-Kandidat sein.
Straßburger hatte noch gar nicht ausgesprochen, da unterbrach ihn Neururer auch schon mit der entgeisterten Frage: „Jaissle?“ Anschließend lederte er: „Ein Trainer mit dieser Vergangenheit… Warum geht der nach Saudi-Arabien? Der hat mit Fußball nichts mehr zu tun. Der hat abgeschlossen vor einiger Zeit.“
Im Sommer 2023 war Jaissle von Red Bull Salzburg, wo er sich als heißes Eisen für einen baldigen Bundesliga-Wechsel ins Rampenlicht gecoacht hatte, nach Saudi-Arabien gewechselt. Bis zu vier Millionen Euro Ablöse soll Al-Ahli für den früheren Abwehrspieler ausgegeben haben, sein Vertrag in der Wüste läuft noch bis 2027.


