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Neuer oder Baumann?ZDF-Experte Mertesacker deutlich: „Drei Klassen besser“

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Bei der deutschen Nationalmannschaft wurde im Vorfeld der WM 2026 vor allem die Torwartfrage diskutiert. Per Mertesacker äußerte im ZDF eine klare Meinung.

Alles läuft auf eine Punktlandung hinaus, aber letzten Endes ist Manuel Neuer (40) gerade rechtzeitig zum Start in die WM 2026 wieder fit! Zwei Jahre nach seinem Rücktritt hütet der langjährige Stammkeeper bei der deutschen Nationalmannschaft nun wieder das Tor.

In der Heimat sorgt die Torwartfrage schon seit Wochen für heiße Diskussionen. Lange hatte sich Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) auf Oliver Baumann (36) als Nummer Eins festgelegt, den Routinier für Neuer aber gnadenlos abgesägt. Kein Wunder, dass die Wahl auch in der WM-Berichterstattung im ZDF diskutiert wurde.

Kramer und Mertesacker sind sich bei Neuer einig

In einer Umfrage bei EXPRESS.de hatten sich vor der WM 71 Prozent der Teilnehmenden gegen die Neuer-Rückkehr zwischen die Pfosten ausgesprochen, unter den Experten im ZDF herrschte dagegen die einheitliche Meinung: Nagelsmann hat hier alles richtig gemacht!

Christoph Kramer (35), der 2014 mit Neuer im Tor Weltmeister wurde, legte sich fest: „Wenn Manuel Neuer die Tür dazu aufmacht, deutsche Nummer Eins zu sein, dann muss Manuel Neuer Deutschland Nummer Eins sein, weil der beste Torhüter der Welt ist.“ Auch für Christian Streich (61) gab es keine zwei Meinungen.

Ähnlich sah es Weltmeister-Kollege Per Mertesacker (41), der 36 Länderspiele gemeinsam mit Neuer bestritten hatte. Er verwies auf seine eigenen Erfahrungen als Spieler und betonte: „Wir haben es selbst erlebt, wir haben ja vor ihm gespielt.“

Worauf Mertesacker hinaus wollte: Bei gegnerischen Spielern verschafft sich Neuer alleine schon durch seinen Namen und seine Vita großen Respekt, der im entscheidenden Eins-gegen-Eins den Unterschied ausmachen könne. Gleichzeitig gibt der frühere Welttorhüter auch den eigenen Kollegen ein gutes Gefühl.

„Ich habe mich drei Klassen besser gefühlt als Innenverteidiger, weil Manuel Neuer hinter mir stand. Das ist ein Faustpfand, das Deutschland jetzt nochmal nutzen muss. Das ist die letzte Chance“, führte Mertesacker fort, weshalb er die in Deutschland unpopuläre Entscheidung aus sportlicher Sicht komplett nachvollziehen kann.

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