DFB-Stars genervt: KI-Songs kommen gar nicht gut an.
Kein Bock auf KI-MuckeNationalspieler kritisieren den Trend zu Klamauk-Liedern

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Bei der WM geht es auch um andere Themen als Fußball, wie zum Beispiel Musik.
Die WM-Musik kommt bei den deutschen Kickern alles andere als gut an. Insbesondere Lieder, die eine Künstliche Intelligenz erschaffen hat, stoßen auf wenig Gegenliebe. „Ich mag es, wenn das wirklich echte Musiker sind und echte Menschen“, findet Verteidiger Jonathan Tah (30) vor dem WM-Eröffnungsspiel gegen Curaçao deutliche Worte.
Auch sein Abwehrkollege Nico Schlotterbeck (26) beäugt den Hype um alberne Songs im Netz ebenfalls kritisch. „Ich hab's mitbekommen. Also, ich finde manche gut, manche nicht so gut“, sagt der Profi von Borussia Dortmund. Ein Lied, das zur Hymne der DFB-Elf bei diesem Turnier werden könnte, hat sich innerhalb des Teams noch nicht herausgebildet.
Früher sangen die DFB-Stars noch selbst
Rund um die Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada machen zahlreiche Songs über die Nationalkicker die Runde, von denen einige per KI erstellt wurden und zweifelhafte Inhalte haben. Das hat mit der einstigen WM-Gepflogenheit des DFB nichts mehr zu tun.
Bei früheren Turnieren war es noch üblich, dass mit den Spielern der Nationalelf Schallplatten entstanden. Udo Jürgens nahm mit dem Team vor der WM 1978 den Song „Buenos Dias Argentina“ im Tonstudio auf, der prompt die Hitparade eroberte. Vor dem WM-Triumph 1990 in Italien sangen Teamchef Franz Beckenbauer und die Mannschaft um Kapitän Lothar Matthäus erneut zusammen mit Udo Jürgens „Wir sind schon auf dem Brenner“. Und 1994, als die WM auch in den USA stattfand, gaben die DFB-Kicker mit den Village People „Far Away in America“ zum Besten.

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Als KI noch keine Rolle spielte, sangen die deutschen Fußballer wie hier 1978 mit Udo Jürgens noch selbst. (Archivbild)
Tah will sich lieber auf den Fußball konzentrieren
Für die Auswahl der Musik in der Kabine sei er nicht zuständig, verrät Schlotterbeck. „Ich höre da gerne zu, deswegen freue ich mich einfach, wenn gute Musik läuft. Und ich finde, das kriegen die Jungs auch immer ganz gut hin“, meint der 26-Jährige.
Sein Kollege Tah nimmt die ganze Debatte mit Humor. „Aber es ist schon lustig, wie viel sich damit beschäftigt wird von außen. Aber wir fokussieren uns lieber einfach auf das Wesentliche“, erklärt der 30-Jährige und meint damit natürlich den Sport. (dpa/red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
