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Nagelsmanns Geheim-WaffeBundestrainer sieht in Standards den Schlüssel zum WM-Erfolg

Julian Nagelsmann

Copyright: Christian Charisius/dpa

Julian Nagelsmann beim Abschlusstraining der Nationalmannschaft.

Für die WM hat der Bundestrainer einen klaren Fokus. Eine bestimmte Art von Toren soll den Unterschied machen.

Nagelsmanns WM-Titelplan: Diese Geheimwaffe soll es richten. Bundestrainer Julian Nagelsmann legt für die Weltmeisterschaft einen besonderen Fokus fest: Standardsituationen sollen zum entscheidenden Schlüssel für den großen Triumph werden. Gerade bei den extremen klimatischen Bedingungen in den USA, Kanada und Mexiko könne ein Tor nach einer ruhenden Kugel ein echter „Dosenöffner“ sein, so der Coach. „Und andersherum kann es auch schlecht laufen, wenn man eins bekommt. Es ist in beide Richtungen wichtig“, betonte Nagelsmann vor dem Testspiel der Nationalmannschaft gegen Ghana.

Der Bundestrainer reagiert damit auf einen deutlichen Trend im Weltfußball. Die Statistik ist krass: „Die Anzahl an Standardtoren ist eh schon extrem. Und ich befürchte, in Anführungszeichen, dass sie auch noch höher wird. Es gibt ja Teams, die schießen 50 Prozent ihrer Tore aus Standards“, erklärte Nagelsmann. Im Durchschnitt liege die Quote bei gut einem Drittel aller Treffer.

Spezial-Trainer soll für neue Ideen sorgen

Damit das DFB-Team hier top aufgestellt ist, kommt Co-Trainer Mads Buttgereit eine zentrale Rolle zu. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, soll der für Standards zuständige Assistent bis zum Turnierbeginn weitere Varianten entwickeln. „Er wird sich noch mehr einfallen lassen, was wir in den Testspielen noch nicht preisgeben wollen“, kündigte der Bundestrainer an.

Der Trainerstab wurde aus diesem Grund sogar gezielt mit Blick auf solche Spielsituationen vergrößert.

Mads Buttgereit

Copyright: Federico Gambarini/dpa

Mads Buttgereit (M) ist bei der Nationalmannschaft für die Standards zuständig. (Archivbild)

Kurze Ecken als Erfolgsrezept

Dass die Strategie Früchte tragen kann, zeigte sich bereits beim 4:3-Sieg gegen die Schweiz in Basel. Zwei kurz gespielte Eckbälle führten dort zu Toren von Jonathan Tah und Florian Wirtz. Mit diesen Varianten lasse sich „mehr Dynamik“ erzeugen als mit einer direkten Flanke.

„Ich bin immer ein großer Freund von kurz ausgespielten Ecken. Natürlich gebe ich da meinen Senf dazu“, so der 38-jährige Bundestrainer. Er gibt sich siegessicher: „Unsere Quote ist gut. Und die wird auch noch besser werden, wenn wir mehr Zeit investieren.“ (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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