Das Wetter in Mexiko sorgt für Wirbel! Bei einem Achtelfinal-Kracher steht eine Verlegung im Raum.
Fifa mit Kehrtwende„Schlag in den Magen“: Muss WM-Spiel verlegt werden?
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Bei der Weltmeisterschaft 2026 entwickelt sich die Witterung zum unberechenbaren Gegner. Das betrifft vor allem das Achtelfinal-Duell zwischen Mitausrichter Mexiko und dem englischen Team.
Wie die „BBC“ am Freitagabend meldete, überlegte die Fifa ernsthaft, das Match im ehrwürdigen Azteca-Stadion in der Hauptstadt Mexikos früher anzusetzen.
Fifa erwägt Verlegung von WM-Spiel
Anstatt des ursprünglichen Plans um 18 Uhr Ortszeit (was für Zuschauer in Deutschland eine nachtschlafende Zeit von 2 Uhr bedeutet), würde die die Begegnung nach dem Alternativplan bereits sechs Stunden eher stattfinden. Das hieße dann 12 Uhr mittags vor Ort und eine Top-Anstoßzeit um 20 Uhr für das deutsche Publikum.
In der Nacht zu Samstag schrieb die BBC dann aber: „Anstoßzeit nach Fifa-Kehrtwende unverändert“. Der Sender Sky News sowie das Portal „The Athletic“ schickten zu der Entwicklung eine Eilmeldung. Sollte es dabei bleiben, hätte es am Freitag viel Aufregung um nichts gegeben. Eine Vorverlegung hätte auch Einfluss auf die Partie von Rekordweltmeister Brasilien gegen Norwegen gehabt, die um 22.00 Uhr deutscher Zeit in New York angepfiffen werden soll.
Den mexikanischen und den englischen Verband hatten die Medienberichte über eine Verlegung unvorbereitet getroffen. Mexikos Trainer Javier Aguirre hatte von einem „Schlag in den Magen“ gesprochen, weil es maßgeblichen Einfluss auf seine geplanten Abläufe habe. Er sei nicht gefragt worden, sagte er dem mexikanischen Sender Radio Formula.
Der Auslöser für die gravierenden Gedankenspiele waren besorgniserregende Wetterprognosen. Für den Zeitpunkt des Anpfiffs werden heftige Gewitter und Starkregen vorhergesagt, was zu beträchtlichen Verzögerungen führen könnte. Das berichtet „OneFootball“.
Solche Wetter-Eskapaden sind bei diesem Turnier nichts Neues. Schon die Partien zwischen der französischen Elf und dem Irak oder kürzlich das Spiel von Mexiko gegen Ecuador waren von wetterbedingten Pausen betroffen.
„Das hat keinen Einfluss auf uns. Egal, zu welcher Uhrzeit wir spielen, wir werden bereit sein“, hatte Englands Mittelfeldspieler Morgan Rogers vor der Abreise nach Mexiko-Stadt betont. Auch sein Teamkollege Marcus Rashford zeigte sich unbeeindruckt von den Spekulationen. „Egal, was alles auf uns zukommt: Wir werden rausgehen, um das Spiel zu gewinnen“, sagte Rashford. (red/dpa)
