In Deutschland ist am Samstag nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) erneut ein Hitzerekord aufgestellt worden.
Das hält doch keiner ausDeutschland glüht – Kölner Temperaturrekord offiziell übertroffen
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Der Alte hat keine 24 Stunden gehalten: Neuer Hitzerekord in Deutschland.
Nach vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist erneut ein Hitzerekord aufgestellt worden. Die Messstation in Drewitz im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt habe gegen 16.30 Uhr eine Temperatur von 41,5 Grad verzeichnet, sagte ein DWD-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.
DWD: Neuer Höchstwert in Köln gemessen
Am Freitag (26. Juni) war mit 41,3 Grad in Saarbrücken bereits ein neuer Rekordwert gemessen worden.
Auch die Messstation im Saarbrücker Stadtteil Burbach wies dem Sprecher zufolge am Samstag mit 41,4 Grad erneut einen höheren Wert aus. Zuvor waren zudem im rheinland-pfälzischen Andernach und in Genthin in Sachsen-Anhalt sehr hohe Temperaturen von 41,1 Grad gemessen worden. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Temperaturen am Samstag noch weiter steigen. Der Rekord am Freitag war gegen 17 Uhr gemessen worden.
Die Daten sind allerdings noch vorläufig. Insbesondere bei möglichen neuen Temperaturrekorden würden die Messstationen stets kontrolliert, sagte der DWD-Sprecher. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte daher erst nach dem Wochenende vorliegen.
Auch in Köln wurde ein neuer Höchstwert gemessen. Diplom-Meteorologe Thomas Kesseler-Lauterkorn bestätigte gegenüber EXPRESS.de, dass am Flughafen Köln/Bonn am Nachmittag ein Höchstwert von 38,0 Grad registriert wurde. Ein halbes Grad mehr als noch am Freitag. „Damit ist auch offiziell der bisherige Juni-Temperaturrekord von 1947 in Köln knapp übertroffen“, so Thomas Kesseler-Lauterkorn.
Frühere Berechnungsmodelle des DWD hatten bereits für Samstag die Möglichkeit ergeben, dass sogar die 42 Grad geknackt werden könnten.
Dasselbe gilt weiterhin auch für den Sonntag, in jedem Fall dürfte es weiterhin sehr heiß bleiben. Der Schwerpunkt der Hitzewelle verschiebt sich aber mehr und mehr nach Osten. (AFP)

