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Könnte noch brutaler werdenNächste Hitze-Keule rollt wohl auf Deutschland zu

Die Sonne strahlt am blauen Himmel.

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Nach der aktuellen Hitzewelle zeichnet sich bereits die nächste ab.

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Kurze Atempause, dann rollt die nächste Hitze-Keule auf Europa zu. Sie soll noch brutaler werden als die jetzige.

Europa ächzt unter der Gluthitze, doch eine echte Abkühlung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil: Anfang Juli droht die nächste, noch heftigere Hitzewelle.

Deutschland stöhnt noch unter der Gluthitze, da kündigt sich schon die nächste an. Diverse Wetterberechnungen, darunter die ECMWF-Ensembles, signalisieren eine neue, potenziell noch extremere Hitzephase. In etwa einer Woche könnte sie weite Gebiete im Westen und Süden Europas treffen.

Besonders hart soll es Spanien, Frankreich und das Vereinigte Königreich treffen. Dort werden Spitzenwerte von bis zu 46 °C (Spanien), 45 °C (Frankreich) und fast 40 °C (Großbritannien) prognostiziert. Und Deutschland? Auch wir bleiben wohl nicht verschont. Das ist zwar noch nicht in Stein gemeißelt, doch die Wahrscheinlichkeit dafür wächst und beträgt derzeit 70 Prozent.

Hitze-Alarm für Europa: Die nächste Welle wird wohl noch brutaler

Der Meteorologe Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung blickt mit Sorge auf die Vorhersagen. Nach einer kurzen Abkühlung sollen demnach ab dem 8. Juli wieder extreme Temperaturen folgen. Auch andere Fachleute wie Robert Boni schlagen Alarm. Sie warnen vor einem zweiten „Heat Dome“, der womöglich länger andauert und noch höhere Temperaturen bringt als die jetzige Hitzewelle. Zudem stehen uns erneut Tropennächte bevor.

Verantwortlich dafür ist ein festgefahrenes Omega-Hoch, das wie eine riesige Glocke über Westeuropa liegt. Diese Wetterlage wehrt kühlere Luftmassen vom Atlantik ab und schaufelt gleichzeitig glühend heiße Luft aus Nordafrika heran. Ein weiterer Faktor: Die ausgetrockneten Böden heizen die Atmosphäre zusätzlich auf – ein Teufelskreis.

Wetter in Deutschland: Kommt die nächste Rekord-Hitze?

Am Wochenende ächzten viele Regionen in Deutschland unter Werten um die 40-Grad-Marke. Nach einigen heftigen nächtlichen Gewittern gibt die Hitze zum Beginn der neuen Woche aber erstmal nach. Im Wochenverlauf sollen die Temperaturen weiter sinken.

Den bisherigen Spitzenwert erreichte Neißemünde im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree am Sonntagnachmittag (28. Juni) mit 41,7 Grad. Das war schon der dritte Rekordwert binnen kürzester Zeit: Zuerst wurden am Freitag in Saarbrücken-Burbach 41,3 Grad gemessen, gefolgt von 41,4 Grad am Samstag. Am selben Nachmittag gab der DWD einen weiteren vorläufigen Höchstwert bekannt: 41,5 Grad aus Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt.

Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) war der Juni 2026 erheblich heißer als üblich. Eine Sprecherin des Dienstes teilte mit: „Bei der Monatsmitteltemperatur dürfte er unter den Top 3 der wärmsten seit Messbeginn landen“. Die vollständige Analyse plant der DWD für Montagmittag zur Veröffentlichung. (red)

Das Foto zeigt das Wrack eines Leichtflugzeugs vom Typ Pilatus PC-6 nach dessen Absturz am 28. Juni 2026 in Tomblaine am Stadtrand von Nancy im Osten Frankreichs.
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