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Bezeichnende WM-SzeneMats Hummels verrät es: Spanien-Trick nicht im TV zu sehen

Spanien hat im WM-Halbfinale gegen Frankreich kaum eine Chance zugelassen und ist verdient ins Endspiel eingezogen. Mats Hummels sprach im Anschluss über einen vielsagenden Kniff.

Im Duell zwischen mannschaftlicher Geschlossenheit und purer individueller Klasse hat im ersten Halbfinale der WM 2026 am Dienstag (14. Juli 2026) das perfekt eingestellte spanische Teamgefüge gewonnen.

Der Europameister ließ dem Weltmeister von 2018 beim 2:0-Sieg keine Chance, gewährte praktisch keine gegnerische Großchance und entwickelt sich immer mehr zum Angstgegner für die mit Superstars gespickten Franzosen. Die Iberer hatten in Dallas auf jeden Spielzug eine Antwort und stellten mit kleinen Tricks ihre perfekte Vorbereitung unter Beweis.

Hummels begeistert: „Alles, alles, alles aus dem Spiel genommen “

In der Übertragung bei MagentaTV wies Experte Mats Hummels (37) auf einen der spanischen Kniffe hin, der zeigte: Hier hatte sich eine Mannschaft akribisch auf einen Gegner vorbereitet, der sich vornehmlich auf die individuelle Klasse seiner Angriffsreihe verlässt.

„Die Franzosen haben in Spanien ihr Kryptonit gefunden. Spanien scheint zu wissen, wie man ihnen die Stärken nimmt, wie man sie bespielen muss. Und das haben sie heute wieder beeindruckend gezeigt“, lobte Hummels.

In diesem Zusammenhang teilte er im Gespräch mit Moderator Johannes B. Kerner (61) auch eine vielsagende Beobachtung, die das TV-Publikum so nicht zu sehen bekommen hatte.

„Nach dem spanischen Treffer zum 1:0 haben die Franzosen Anstoß, und sie schießen den immer direkt ins Seitenaus. An dem Ort, wo sie den Ball immer hinschlagen, stand schon einer der spanischen Assistenten, hat den Ball Cucurella zugeworfen, der einen schnellen Einwurf gemacht hat“, berichtete Hummels.

Weil die Weltregie zu dieser Zeit noch eine Wiederholung sowie Fan-Reaktionen von den Tribünen gezeigt hatte, war der Moment des langen Schlags von Michael Olise (24) lediglich im Stadion zu sehen und nicht in den TV-Übertragungen rund um den Erdball.

Dass Spaniens Marc Cucurella (27) den folgenden Einwurf ungestört ausführen konnte, war im Spielverlauf zwar nur ein kleines Detail, allerdings ein bezeichnendes: Die Analysten von Trainer Luis de la Fuente (65) hatten sich auf jeden Aspekt im Spiel des Gegners vorbereitet, der seinen Ballbesitz bei Anstoß schließlich nicht einfach so freiwillig aufgibt.

Mit dem langen Schlag ins Aus kommt zwar der Gegner an den Ball, doch gleichzeitig rücken die Franzosen umgehend auf, stellen die Anspiel-Optionen zu und wollen dadurch Ballgewinne tief in der gegnerischen Hälfte provozieren.

Weil Spanien den Einwurf durch die Mithilfe von außen aber blitzschnell ausführen konnte, war die Équipe Tricolore für ihr geplantes Pressing noch überhaupt nicht in Position und hatte die Gelegenheit verschenkt.

„Man hat gesehen, sie haben sich auf alles vorbereitet, was Frankreich zu bieten hat, und haben wirklich alles, alles, alles aus dem Spiel genommen“, schwärmte der Weltmeister-Verteidiger von 2014 begeistert über Spanien.

Christoph Kramer gestikuliert.
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