Klare Kante von Mario Basler: Für einen bekannten Tribünengast bei der WM 2026 fordert der Ex-Nationalspieler Stadionverbot.
„Was der sich da einbildet“Mario Basler knallhart: Stadionverbot für Promi-Fan

Dass er als Spieler und auch nach der Karriere nicht als Kind von Traurigkeit galt, weiß Mario Basler (57) selbst besser als jeder andere. Der ehemalige Nationalspieler blickt als Experte dennoch mit harter Hand auf die aktuellen Protagonisten und wird bei Verfehlungen regelmäßig deutlich.
Antonio Rüdiger (33) bekam als Bad Boy der deutschen Nationalmannschaft schon mehrfach sein Fett weg, rund um die WM 2026 ging es jetzt auch einem prominenten Fan auf der Tribüne an den Kragen. Im Podcast „Basler Ballert“ forderte der Ex-Bayern-Star am Montag (13. Juli) drastische Konsequenzen.
Mario Basler ärgert sich über Tribünen-Geste
Im Mittelpunkt der Basler-Kritik: Fußballer-Vater Alf-Inge Haaland (53), dessen Sohn Erling (25) am Samstag (11. Juli) im WM-Viertelfinale mit Norwegen an England gescheitert war.
Als den Engländern in der Verlängerung zunächst ein Elfmeter zugesprochen wurde, den der VAR dann wieder einkassierte, reagierte der frühere Profi von Manchester City mit dem auf der Insel bekannten „Zweifingergruß“. Der kommt einem ausgestreckten Mittelfinger gleich. Die Geste richtete sich offenbar gegen die „Three Lions“.
„Der Hang, wenn die Väter zu Größenwahn tendieren, weil der Sohn so überragend ist“, ärgerte sich Basler zunächst über „Alfie“ Haaland, schoss dann hinterher: „Ganz ehrlich, normalerweise muss man so einem dann auch mal Stadionverbot geben.“
Spieler auf dem Platz würden für vergleichbare Vergehen wochenlang gesperrt, dieses Strafmaß müsse konsequenterweise auch bei Papa Haaland angewandt werden, forderte Basler: „Was der sich da einbildet auf der Tribüne und wie der da rumzappelt und rumhopst und macht. Und zeigt dann auch einen Stinkefinger, unfassbar.“

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Alf-Inge Haaland ärgert sich auf der Tribüne beim WM-Spiel zwischen England und Norwegen am 11. Juli 2026.
Weil die Norweger um Superstar Erling Haaland durch die knappe Niederlage nach Verlängerung nicht mehr im Turnier vertreten sind, dürfte sich ein genauerer Blick der Fifa auf das Verhalten im VIP-Bereich erübrigt haben.
Selbst bei einem Halbfinal-Einzug wären Konsequenzen für die Geste aber unwahrscheinlich gewesen. Ein überhartes Eingreifen des Fußball-Weltverbandes bei prominenten Anhängern im Turnierverlauf ist jedenfalls nicht bekannt.
