Spanien steht im Finale der WM 2026! Im Halbfinale ließ der Europameister den hoch eingeschätzten Franzosen kaum eine Chance und siegte hochverdient.
Gala-Auftritt im HalbfinaleSpanien düpiert Frankreich und steht im WM-Endspiel

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Pedro Porro und Lamine Yamal jubeln über den Finaleinzug mit Spanien bei der WM 2026.
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Mit einer mannschaftlich geschlossenen Gala-Vorstellung steht Spanien als erster Finalist der WM 2026 fest.
Im Halbfinale gegen Frankreich stellte der Europameister beim 2:0-Sieg die hochgelobte Offensive der Équipe Tricolore über die gesamte Spielzeit praktisch komplett kalt und düpierte mit Ballsicherheit und defensiver Disziplin die ideenlose französische Star-Truppe.
Spanien nach knapp einer Stunde mit der Vorentscheidung
Mikel Oyarzabal brachte Spanien mit einem an Jungstar Lamine Yamal verursachten Foulelfmeter (22.) im ersten Abschnitt in Führung, Pedro Porro (58.) sorgte schließlich für die Entscheidung. Im Finale von New York kann sich Yamal mit dann 19 Jahren und sechs Tagen zum jüngsten Spieler krönen, der den Europa- und Weltmeistertitel vereinigt.
Die Franzosen erlebten ausgerechnet an ihrem Nationalfeiertag eine ihrer bittersten WM-Niederlagen. Statt wie geplant zum dritten Mal nacheinander ins Endspiel einzuziehen und dort nach dem dritten Stern zu greifen, zerschellten die Hoffnungen an der spanischen Defensive.
Wie schon im EM-Halbfinale vor zwei Jahren (damals 1:2) kam Frankreich einfach nicht durch – trotz des Sturm-Trios aus Kylian Mbappé, Michael Olise und Ousmane Démbelé.
Als sich in der Schlussphase dann doch mal eine Lücke in Spaniens Abwehrbeton auftat, war Keeper Unai Simon zur Stelle. Und so wird Nationaltrainer Didier Deschamps die Équipe Tricolore nach 14 Jahren ohne den erhofften Titel an seinen Nachfolger Zinédine Zidane übergeben.
Vor der Partie hatte Deschamps, der mit seinem 26. WM-Spiel am Dienstag den legendären Helmut Schön hinter sich ließ und zum alleinigen Rekordtrainer aufstieg, die Favoritenrolle galant dem Gegner zugeschoben.
Er wolle sein Gegenüber „nicht unter Druck setzen“, sagte er, „aber die Erwartungen an Spanien sind hoch“. Die Iberer ließen sich von den Psychospielchen allerdings keineswegs aus der Ruhe bringen. „Wenn jemand Angst haben sollte“, tönte Yamal, „dann sie“. So kam es letztlich dann auch auf dem Rasen (sid)
