„Da muss Jürgen eingreifen“Mario Basler poltert wegen DFB-Star

Mario Basler hat nach der Heimniederlage von Deutschland gegen Griechenland deutliche Kritik geübt und sich besonders einen DFB-Star herausgepickt.

Auch Mario Basler (57) saß bei der verpatzten Heim-Premiere von Bundestrainer Jürgen Klopp (59) am Sonntag frustriert vor dem Fernseher. Nachdem der Ex-Nationalspieler beim 0:1 gegen Griechenland etliche Kritikpunkte ausgemacht hatte, ließ er einige Stunden später Dampf ab.

In seinem Podcast „Basler Ballert“ leierte der frühere Standard-Spezialist am Montag (28. September 2026) eine lange Mängel-Liste herunter, bei der auch viele Spieler konkret benannte. Bei einem Namen wurde Basler besonders deutlich.

Basler unzufrieden mit dem DFB-Mittelfeld

Zunächst stellte Basler sogar noch eine Schonfrist für die ersten Eindrücke nach dem Mega-Umbruch in Aussicht, erklärte: „Fast komplett neue Mannschaft, viele neue Spieler. Da muss man allen Zeit geben, auch jungen Spielern. Aber trotz allem gibt es natürlich auch immer wieder Punkte, wenn ich jetzt einmal das Spiel nehme. Man darf Kritik äußern.“

Während er vielen Neu-Nationalspielern noch Welpenschutz zugestand, musste sich eine arrivierte Kraft dagegen einiges anhören: Kapitän Joshua Kimmich (31), der gegen Griechenland sein Länderspiel Nummer 116 bestritten hatte.

„Wir werden auch weiterhin Probleme kriegen, wenn Kimmich weiter mit dem Ball durchs Mittelfeld trabt“, unkte Basler. Allgemein gefiel ihm das Mittelfeld-Duo bestehend aus Kimmich und dem Dortmunder Felix Nmecha (25) überhaupt nicht.

Der Münchner verzeichnet nach der Rückversetzung ins defensive Mittelfeld zwar wieder die meisten Ballkontakte, könne diese aber kaum gewinnbringend nutzen: „Die meisten Ballkontakte, viel gelaufen, aber nichts ist rausgekommen“, urteilte Basler über Kimmich.

Der in der Vergangenheit immer wieder von ihm kritisierte Routinier sei schlichtweg „kein Weltklassespieler“, legte sich Basler fest und zeigte sich gleichzeitig unzufrieden mit der Qualität von Kimmichs Freistößen und Ecken. Die Qualitätsfrage im Team allgemein hatte am Montag schon Baslers früherer Bayern-Kollege Stefan Effenberg (58) angesprochen.

In Richtung des Bundestrainers forderte Basler sogar abschließend: „Da muss auch Jürgen in Zukunft eingreifen, weil dieser Fußball uns so nicht weiterbringt. Der Fußball wird uns so nicht weiterbringen, wenn Kimmich mit dem Ball durchs Mittelfeld trabt und das Spiel langsam macht. Da werden wir gegen jede Mannschaft ein Problem kriegen.“