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Nach DFB-AuftrittenBasler mit Wechsel-Rat an El Mala: „Da muss er weg“

Said El Mala nach dem DFB-Spiel gegen Griechenland.

Copyright: IMAGO/Kirchner-Media

Für Mario Basler reicht der Auftritt von Said El Mala im DFB-Trikot noch nicht.

Mario Basler sieht bei Said El Mala noch deutlichen Entwicklungsbedarf für den Sprung in die internationale Spitze. Im Podcast „Basler ballert“ lobte er das Talent des Kölners und stellt ihn zugleich in Frage.

Said El Mala kam gegen Griechenland eine halbe Stunde für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz, nachdem er bereits gegen Serbien in der zweiten Halbzeit sein Debüt gefeiert hatte. Überzeugen konnte der Offensivspieler Mario Basler dabei allerdings noch nicht.

Im Podcast „Basler ballert“ macht der frühere Nationalspieler deutlich, dass er El Mala noch nicht auf internationalem Niveau sehe. „El Mala hat gestern eine halbe Stunde gespielt - wenig gesehen“, sagte Basler zunächst über den Auftritt des Kölners.

Basler bringt Vereinswechsel ins Spiel

Anschließend wurde er grundsätzlicher. El Mala und dem Bayern-Youngster Lennart Karl fehlten aus seiner Sicht noch „ganz schön viel“, um ihre Position so zu besetzen, „dass man auch wieder mehr in die Weltspitze im deutschen Fußball denken kann“.

Dabei stellte Basler ausdrücklich klar, dass er die Qualität der jungen Spieler grundsätzlich nicht infrage stellt. „Sind alles sehr gute Bundesligaspieler, da braucht man nicht drüber zu diskutieren“, sagte er.

„Für die internationalen Spiele, bin ich im Moment der Meinung, reicht El Mala noch nicht“, erklärte Basler. Gerade gegen Gegner wie Frankreich oder Spanien erwartet er für den Kölner noch große Schwierigkeiten.

Für El Malas weitere Entwicklung sieht Basler deshalb möglicherweise einen Vereinswechsel als entscheidenden Schritt. „Dann muss er erstmal vielleicht den Verein wechseln, auch aus Köln raus“, sagte der 57-Jährige. Und Basler wird noch deutlicher: „Das wird bitter sein für Köln, aber da muss er weg. Sonst wird es für die Nationalmannschaft schwierig.“

Basler betonte gleichzeitig das große Potenzial des Offensivspielers. Er sprach von einem „ganz großen Talent“, machte aber deutlich, dass Talent allein für die internationale Spitze nicht ausreiche.

Auch bei Karl sieht Basler eine ähnliche Situation. Der Bayern-Spieler werde es seiner Einschätzung nach schwer haben, regelmäßig von Beginn an zu spielen, wenn alle Konkurrenten wieder fit seien. 

Basler lobte im Gegensatz dazu den Freiburger Derry Scherhant, der gegen Griechenland aus seiner Sicht „richtig, richtig gut“ gespielt habe. Er sei ein Spieler, den man auf dem Schirm haben müsse. Gerade im Vergleich zu El Mala und Karl habe Scherhant Basler in den beiden Spielen stärker überzeugt.