Mario Basler hat nach dem 0:0 zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 klare Worte für beide Mannschaften gefunden.
„Sonst wird es ganz schön bitter“Mario Basler spricht große FC-Sorge aus

Bei der mauen Nullnummer gegen Schalke 04 spielte der 1. FC Köln am Samstag (24. Oktober 2026) nicht gerade die Sterne vom Himmel. Unzufriedene Fans, Pfiffe und die erneut aufkeimende Diskussion um Trainer René Wagner (38) waren die Folge des uninspirierten Heimspiels gegen den verletzungsgebeutelten Aufsteiger.
Mario Basler (57) nahm bei seinem Blick auf das Traditions-Duell aber in erster Linie nicht den Kölner Coach ins Visier, hatte stattdessen einen ganz andere Sorge, die er im Podcast „Basler Ballert“ aussprach.
Mario Basler: Winter-Transfers beim FC nötig
„Man redet Woche für Woche nur über El Mala, El Mala, El Mala. Wenn der aus dem Spiel rausgenommen wird, gibt es keinen El Mala mehr – und dann wird es für Köln schwer“, sagte Basler über die Bedeutung des Nationalspielers, der die vergangene Saison als Topscorer (13 Tore/5 Vorlagen) abgeschlossen hatte.
Wenn Said El Mala (20) etwas holpriger in die Saison startet, so wie derzeit mit zwei Scorerpunkten aus sechs Spielen und mehreren eher unglücklichen Auftritten, gehen dem FC komplett die Alternativen ab.
„Da muss Köln mal langsam auch umdenken, dass man nicht alles nur auf El Mala verlegt und sagt: Immer nur der. Es muss eine ganze Mannschaft jetzt mal langsam in den Tritt kommen“, forderte Basler mehr Verantwortung von anderen Offensivkräften: „Sonst wird es für den 1. FC Köln ganz schön bitter dieses Jahr.“
Das Verletzungspech im Angriff mit den zwei verletzten Mittelstürmern Ragnar Ache (28) und Thijs Dallinga (26) ist dabei ein entscheidender Faktor. Deshalb betonte Basler auch, der FC müsse im Winter personell nachlegen.
Immerhin ließ Basler auch raushören, dass Schalke in der aktuellen Situation nicht der einfachste Gegner gewesen sei. „Sie gehen ja schon mit einer Siebenerkette ins Spiel“, ätzte der frühere Bayern-Star über den Defensiv-Fokus von Trainer Miron Muslic (44).
Die Herangehensweise hat S04 zwar schon drei 0:0-Punktgewinne in dieser Saison eingebracht, in den ersten sieben Saisonspielen allerdings auch gerade mal vier selbst erzielte Tore. So stellen die Königsblauen den schlechtesten Angriff der Liga, aber gleichzeitig auch die drittbeste Defensive mit erst sieben Gegentoren.

