Abo

„Unglaubliche Leidenschaft“Langjähriger Bundesliga-Profi wird Trainer in der Kreisliga

Anweisungen von Daniel Didavi bei einem Kreisliga-Spiel.

Copyright: IMAGO/Sportfoto Rudel

Daniel Didavi, steigt nach seinem bisherigen Co-Trainer-Job in der Kreisliga A zum Chef auf.

In der Bundesliga stach er als Spieler heraus, in der Kreisliga will er sich jetzt als Trainer beweisen: Daniel Didavi übernimmt zur neuen Saison seinen ersten Chefposten.

An guten Tagen gehörte er mit seinen technischen Fertigkeiten zur Bundesliga-Spitze, hartnäckige Verletzungen verhinderten bei Daniel Didavi (36) allerdings eine noch erfolgreichere Karriere.

Der offensive Mittelfeldspieler, der einst auch für die deutsche U21-Nationalmannschaft aufgelaufen war, hat sein Glück schon länger im Amateurfußball gefunden. Nach der bisherigen Rolle als Co-Trainer wird er zur neuen Saison zum Chefcoach befördert.

Daniel Didavi seit 2024 im Amateurfußball aktiv

Beim TSV Harthausen zeigten sich die Verantwortlichen glücklich darüber, in Didavi die „Wunschlösung“ für den Trainerposten gefunden zu haben.

In einer Mitteilung des Kreisligisten heißt es: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Daniel Didavi als Cheftrainer im Brandfeld in die kommende Saison gehen werden. Daniel war seit dieser Spielzeit Co-Trainer unseres Teams. Aktuell stellen wir mit Daniel sein künftiges Trainerteam zusammen, um eine erfolgreiche Basis für die sportliche Zukunft zu legen!“

In der Kreisliga A2 Neckar/Fils darf Assistent Didavi gemeinsam mit seinem bisherigen Chef, Spielertrainer Michel Forzano, noch auf den Aufstieg in die Bezirksliga hoffen.

Als Vierter liegt der Klub aus Filderstadt bei Stuttgart nur zwei Punkte hinter dem zweiten Aufstiegsrang und hat damit noch alle Möglichkeiten. Die Hinrunde hatte der Klub sogar noch als Zweiter beendet.

Seine Profi-Karriere hatte Didavi 2022 beendet, für Harthausen aber bereits in der vergangenen Spielzeit wieder in der Kreisliga A die Schuhe geschnürt. Wegen Knieproblemen konzentrierte er sich in der laufenden Spielzeit aber auf seine Rolle an der Seitenlinie.

Die Eindrücke im schwäbischen Amateurfußball gefielen Didavi jedenfalls: „Da wird gut gespielt, mit unglaublicher Leidenschaft. Das beeindruckt mich“, schwärmte er Ende vergangenen Jahres gegenüber „fussball.de“.

Über seine Entscheidung für Harthausen sagte er: „Erstens hat mich ein Kumpel überredet, es einfach mal auszuprobieren. Und zweitens war mein Vater fast sein ganzes Leben als Amateurtrainer aktiv. Ich habe immer gesagt, dass ich nach meiner Karriere wieder dahin zurückwill.“

Die DFB-Stars bei der Ehrenrunde nach dem Länderspiel gegen Ghana.

Enge Duelle im DFB-Kader

Die deutschen WM-Kandidaten im Form-Check