Bundestrainer Jürgen Klopp sorgt mit seiner ersten Nominierung nicht nur in Deutschland für Aufsehen. Internationale Medien sehen den Beginn einer neuen und wilden Ära.
„Bizarrer neuer Ansatz“Klopp verblüfft England mit seinem DFB-Plan

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Bundestrainer Jürgen Klopp erklärt vor den Journalistinnen und Journalisten den Plan des DFB für die Nations League.
Jürgen Klopp hat seinen ersten Kader als Bundestrainer nominiert. Insgesamt 44 Spieler gehören zum Aufgebot für die anstehende Nations-League-Phase. Eine solche Größe hat es in der Geschichte der deutschen Nationalmannschaft bislang noch nicht gegeben!
Der neue Bundestrainer geht vollkommen neue Wege. Klopp teilt seine Mannschaft in zwei Kader auf, die jeweils zwei der vier anstehenden Spiele bestreiten.
Klopp-Kritik aus England: „Kai Havertz nur für die Hälfte der Länderspiele“
Zunächst tritt das deutsche Team gegen die Niederlande und Griechenland an. Anschließend kommen neue Spieler hinzu, unter ihnen auch der Kölner Said El Mala, der gegen Serbien und im Duell mit Griechenland zum Aufgebot gehört.
Für Aufmerksamkeit sorgt jetzt vor allem, dass einige große Namen nicht alle vier Partien bestreiten werden. Auch Kai Havertz steht nur für die Hälfte der Länderspiele im Kader. Zudem verzichtet Klopp mit Deniz Undav auf Deutschlands besten WM-Torschützen.
Besonders genau blickt natürlich auch die englische Presse auf Klopps ersten Auftritt mit Deutschland. Schließlich war der 59-Jährige zuletzt äußerst erfolgreich beim FC Liverpool tätig. Die englischen Medien kennen den ehemaligen Liverpool-Trainer bestens und beschäftigen sich ausführlich mit seinem ungewöhnlichen Neustart beim DFB.
Der „Independent“ schreibt: „Jürgen Klopp nominiert 44 Spieler in zwei Kadern und streicht Deutschlands WM-Torschützenkönig. Ein unkonventioneller Start in seine Amtszeit als Nationaltrainer.“ Die „Sun“ bezeichnet Klopps Vorgehen als „bizarren neuen Ansatz“ und titelt: „Kai Havertz nur für die Hälfte der Länderspiele im deutschen Kader.“
Auch die sonstige, internationale Presse hat auf die Kadernominierung von Jürgen Klopp reagiert. Ein Überblick. (oke/dpa)
Spanien
Mundo Deportivo: „Klopp revolutioniert Deutschland: 44 Spieler nominiert!“
Marca: „Klopp-Revolution bei Deutschland: 44 Spieler und zwei völlig unterschiedliche Teams für vier Spiele!“
Frankreich
Goal: „Komplette Distanzierung von Julian Nagelsmann! Jürgen Klopp beschreitet neue Wege mit der deutschen Nationalmannschaft und das nicht nur mit seinem Kader.“
Italien
Tuttosport: „Willkommen zurück, Klopp, hier ist sein ,etwas verrücktes und kreatives‘ Deutschland.“
Niederlande
Sportnieuws: „Bemerkenswerte Entscheidung von Bundestrainer Jürgen Klopp: Große Namen fehlen gegen die Niederlande. Nicht nur die Niederlande schlagen unter Xavi ein neues Kapitel auf, auch Deutschland beschreitet neue Wege. Jürgen Klopp macht sofort deutlich, dass er seinen eigenen Weg geht.“
Voetbal: „Ter Stegen und 43 weitere Spieler: Ein fulminanter Start für Klopp mit Deutschland.“
Serbien
Mozzartsport: „Jürgen, was machst du da? Klopp nominiert gleich zwei deutsche Kader! Der ehemalige Liverpool-Trainer trifft eine beispiellose Entscheidung.“
Sportal: „Heute beginnt eine neue Ära für den deutschen Fußball!“
Österreich
Kurier: „Klopp verzichtet auf Undav, den er bei der WM noch spielen sehen wollte.“

